Ethereum: Rekorde und Spam
Das Ethereum-Netzwerk meldet historische Transaktionszahlen, die jedoch durch massive Spam-Attacken verfälscht sind. Während institutionelle ETF-Anleger verkaufen, nutzen Großinvestoren die Kurskonsolidierung zum Zukauf.

- Transaktionsrekord durch massive Dusting-Attacken verzerrt
- Großinvestoren kaufen trotz ETF-Abflüssen aktiv ETH
- Kritische Kursunterstützung bei 2.860 US-Dollar
- Netzwerkgebühren trotz Rekordauslastung niedrig
Ethereum bewegt sich am Sonntag in einer engen Spanne um 2.935 US-Dollar – und das Bild ist widersprüchlich. Einerseits verzeichnet das Netzwerk historische Höchststände bei den Transaktionen. Andererseits sind die Zahlen durch massenhafte Spam-Attacken verzerrt. Gleichzeitig kaufen Großinvestoren zu, während institutionelle Anleger weiter verkaufen.
Bullen verteidigen 2.860 Dollar
Die psychologische Marke von 3.000 Dollar bleibt vorerst außer Reichweite. Nach der Korrektur von über 3.400 Dollar Anfang Januar konsolidiert ETH nun zwischen 2.930 und 2.950 Dollar. Der Druck durch Spot-ETF-Abflüsse hat sich zwar abgeschwächt – BlackRocks ETHA verzeichnete am Freitag noch 44,4 Millionen Dollar Nettoabflüsse, deutlich weniger als die 250 Millionen Dollar zur Wochenmitte – doch die institutionelle Zurückhaltung bleibt spürbar.
Entscheidend ist die Unterstützung bei 2.860 Dollar. Großinvestoren verteidigen dieses Level aggressiv und verhindern bislang ein Abrutschen in Richtung 2.400 Dollar.
Transaktionsrekord mit Beigeschmack
Die On-Chain-Daten zeigen auf den ersten Blick ein beeindruckendes Bild:
- 2,88 Millionen tägliche Transaktionen am 16. Januar – neuer Allzeitrekord
- Durchschnittliche Gasgebühren von 0,15 Dollar trotz Rekordauslastung
- 945.000 aktive Adressen (nach einem Zwischenhoch von 1,3 Millionen)
Doch die Details relativieren den Optimismus. Sicherheitsfirmen haben festgestellt, dass bis zu 67 Prozent der neuen Adressen auf sogenannte “Dusting”-Attacken zurückgehen. Dabei senden Angreifer winzige Stablecoin-Beträge an Nutzer, um deren Transaktionshistorie zu imitieren oder zu verschleiern. Das organische Nutzerwachstum ist also deutlich geringer als die Rohdaten suggerieren.
Positiv bleibt die Effizienz des Netzwerks. Das Fusaka-Upgrade vom Dezember 2025 hat die Blob-Kapazität für Layer-2-Daten optimiert – selbst bei Rekordvolumen bleiben die Gebühren niedrig.
Wale nutzen die Schwäche
Während ETF-Investoren aussteigen, akkumulieren Großinvestoren. Zwischen dem 23. und 25. Januar kauften Wallets außerhalb von Börsen rund 350.000 ETH hinzu. Diese Bewegung nahe der 2.860-Dollar-Unterstützung deutet darauf hin, dass langfristig orientierte Anleger die verbesserte Skalierbarkeit und das zukünftige Potenzial höher bewerten als die aktuelle Marktstimmung.
Technischer Ausblick
Ethereum befindet sich technisch in einem potenziellen aufsteigenden Dreieck. Ein nachhaltiger Ausbruch über 3.000 Dollar – und anschließend 3.413 Dollar – könnte den Weg in Richtung 4.000 Dollar ebnen. Fällt hingegen die 2.860-Dollar-Marke, wäre die bullische Struktur vorerst hinfällig. Die Frage ist, ob die Netzwerkaktivität – bereinigt um Spam – ausreicht, um Kapital anzuziehen und den Kurs zu stützen.
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