Ethereum: Sicherheit belastet

Ein spektakulärer Diebstahl drückt die Stimmung bei Ethereum, obwohl das Netzwerk mit dem Fusaka-Upgrade technisch vorankommt. Der Markt beobachtet eine kritische Unterstützungszone.

Die Kernpunkte:
  • Sicherheitsvorfall: 4.556 ETH durch Address-Poisoning gestohlen
  • Technologischer Fortschritt: Fusaka-Upgrade mit PeerDAS ist aktiv
  • Kurs unter Druck: Deutlicher Verlust bei 2.818 US-Dollar
  • Kritische Marktzone: Unterstützung bei 2.500 US-Dollar im Fokus

Ethereum bekommt gerade von zwei Seiten Gegenwind: Ein spektakulärer Diebstahl drückt auf die Stimmung, obwohl das Netzwerk technisch zuletzt spürbar vorangekommen ist. Genau diese Diskrepanz sorgt für Zurückhaltung am Markt. Wie passt das zusammen?

Der Auslöser: „Address Poisoning“ mit 4.556 ETH Verlust

Gestern, am 30. Januar, wurde ein größerer Sicherheitsvorfall bekannt: Bei einer sogenannten „Address-Poisoning“-Attacke gingen rund 4.556 ETH verloren. Laut der Blockchain-Sicherheitsfirma Cyvers wurde das Opfer dazu gebracht, Geld an eine bösartige Wallet zu senden, die einer echten Adresse sehr ähnlich sah.

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Das Prinzip ist tückisch, aber simpel: Angreifer erstellen Adressen, die am Anfang und am Ende ähnlich aussehen wie häufig genutzte Wallets. Wer beim Kopieren oder Prüfen nicht genau hinschaut, kann schnell an die falsche Adresse überweisen. Wichtig dabei: Der Vorfall unterstreicht vor allem Risiken bei Self-Custody (eigene Verwahrung) – nicht zwingend ein Problem des Ethereum-Protokolls selbst.

Technisch ein Schritt nach vorn: Fusaka und PeerDAS sind live

Fundamental kommt Ethereum dagegen aus einer Phase, die viele Entwickler als Fortschritt werten dürften. Das Fusaka-Upgrade (Fulu-Osaka) wurde am 3. Dezember 2025 aktiviert – und ist, anders als zuvor teils spekuliert, inzwischen voll einsatzfähig.

Kernstück ist PeerDAS (Peer Data Availability Sampling). Die Idee: Validatoren müssen Daten nicht mehr vollständig herunterladen, sondern können sie über kleine, zufällige Stichproben prüfen. Das senkt Datenkosten und erhöht die Datenkapazität – besonders relevant für Layer-2-Netzwerke, die auf günstige Datenverfügbarkeit angewiesen sind. Damit wird die „rollup-zentrierte“ Weiterentwicklung von Ethereum weiter untermauert.

Markt: Fundamentaldaten vs. Kursbild

Trotz dieser technologischen Fortschritte wirkt das Kursbild angeschlagen. Am Freitag stand Ethereum laut den bereitgestellten Daten bei 2.818,82 USD, ein Tagesminus von 6,25%. Der Markt bewegt sich damit weiterhin in einem Umfeld, das von Vorsicht geprägt ist.

Wichtige Punkte aus dem aktuellen Lagebild:

  • Stimmung: Nach dem Diebstahl klar „risk-off“ geprägt
  • Beobachtete Zone: Der Markt richtet den Blick laut Bericht auf die Unterstützung um 2.500 USD
  • Technischer Status: PeerDAS aktiv, L2-Datenkosten stabilisieren sich
  • Nächster Meilenstein: Fokus der Entwickler wandert zur 2026er-Roadmap („Glamsterdam“)

Die eine Frage, die derzeit viele umtreibt: Hält die Zone um 2.500 USD, oder kippt die Stimmung bei einem Bruch spürbar weiter? Der Bericht skizziert genau dieses Szenario – ein Rutsch darunter könnte zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen, während eine Stabilisierung den Blick wieder stärker auf die Effizienzgewinne durch Fusaka lenken würde.

Zum Ausblick gehört auch die nächste große Etappe: Für später in diesem Jahr wird das Upgrade „Glamsterdam“ (Glamour-Amsterdam) erwartet. Geplant sind unter anderem ePBS (Proposer-Builder Separation) und BALs (block-level access lists), um Effizienz und Zensurresistenz weiter zu verbessern.

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