Ethereum: Starke Fundamentaldaten

Ethereum verzeichnet starke On-Chain-Aktivität und institutionelle Zuflüsse, während wichtige Upgrades für 2026 die technische Basis weiter verbessern sollen.

Die Kernpunkte:
  • Institutionelle Käufe und massive ETF-Zuflüsse
  • Netzwerkaktivität erreicht neue Allzeithochs
  • Wichtige Upgrades für 2026 angekündigt
  • Regulatorische Klarheit in USA und EU

Der Januar 2026 zeigt für Ethereum ein geteiltes Bild: Während der Kurs unter kurzfristiger Volatilität leidet, deuten On-Chain-Daten und institutionelles Engagement auf eine grundlegende Stärkung hin. Die Frage ist, ob die Netzwerkaktivität den Preis mittelfristig nach oben ziehen kann.

Institutionelle Käufer greifen zu

Das Smart Money positioniert sich. US-amerikanische Spot-ETH-ETFs verzeichneten zuletzt Zuflüsse von 496 Millionen Dollar binnen einer Woche. Am 21. Januar kaufte Trend Research 24.555 ETH für rund 75,54 Millionen Dollar – ein Signal, das auf wachsendes institutionelles Vertrauen hindeutet.

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Parallel dazu liegt ein erheblicher Teil des ETH-Angebots im Staking gebunden:

  • 30-47% des gesamten ETH-Bestands sind gestaked
  • Bis zu 36 Millionen ETH außerhalb des freien Handels
  • Institutionelle Nachfrage nach Staking-Renditen steigt

Diese Angebotsverknappung könnte mittelfristig den Verkaufsdruck dämpfen und Kurserholungen begünstigen.

Netzwerkaktivität auf Rekordhoch

Die Ethereum-Blockchain erlebt einen Nutzungsschub. Seit Mitte Dezember 2025 kletterten die Transaktionen um 31 Prozent. Ende Dezember wurde mit über 2,23 Millionen Transaktionen an einem Tag ein neuer Allzeithöchstwert erreicht – bei gleichzeitig historisch niedrigen Gas-Gebühren, die auf das Niveau von 2020 gefallen sind.

Die DeFi-Kennzahlen unterstreichen die Dynamik: 275 Millionen aktive Adressen und ein Total Value Locked von 99 Milliarden Dollar im Januar 2026. Die Kombination aus steigender Nutzung und sinkenden Kosten ist ein klassisches Zeichen funktionierender Skalierungslösungen.

Technische Upgrades schaffen Basis für Wachstum

Für 2026 stehen mit den Upgrades “Glamsterdam” und “Heze-Bogota” wichtige Meilensteine an. Ziel ist es, die Transaktionskapazität auf 10.000 TPS zu steigern und gleichzeitig die Privatsphäre durch Zero-Knowledge-Beweise zu verbessern. Die Vorarbeit leisteten bereits das Dencun-Upgrade im März 2024, das Layer-2-Kosten um bis zu 99 Prozent senkte, und das Fusaka-Upgrade im Dezember 2025, das weitere 40-60 Prozent Kostenreduktion brachte.

Co-Founder Vitalik Buterin betont, dass 2026 ein entscheidendes Jahr für die Rückkehr zu Kernwerten wie Dezentralisierung und Selbstbestimmung werden soll – eine strategische Ausrichtung, die auf langfristige Stabilität statt kurzfristige Kursgewinne setzt.

Regulatorische Klarheit in Sicht

In den USA könnte der Digital Asset Market Clarity Act einen regulatorischen Rahmen schaffen, der institutionellen Akteuren Planungssicherheit gibt. In der EU ist die MiCA-Verordnung bereits vollständig implementiert. Diese internationale Angleichung der Regeln gilt als Voraussetzung für die nächste Wachstumsphase im DeFi-Sektor und die weitere Integration mit dem traditionellen Finanzwesen.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die positiven On-Chain-Signale ausreichen, um den Kurs nachhaltig aus der Konsolidierung zu führen.

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