Ethereum: Verfall sorgt für Unruhe
Der Ethereum-Kurs steht unter Druck durch massiven Optionsverfall und institutionelle Abflüsse aus ETFs, während langfristige Akteure weiter akkumulieren.

- Massiver Verfall von Ethereum-Optionen bei 1,27 Mrd. USD
- Institutionelle Abflüsse aus US-ETF-Produkten
- BitMine baut ETH-Bestände auf 4,24 Millionen aus
- DAO-Hack-Gelder fließen in neuen Sicherheitsfonds
Heute laufen auf der Handelsplattform Deribit rund 440.000 Ethereum-Optionskontrakte mit einem Volumen von 1,27 Milliarden US-Dollar aus. Der sogenannte „Max Pain“-Preis – jenes Niveau, bei dem die meisten Optionen wertlos verfallen – liegt bei 3.100 US-Dollar. Mit einem aktuellen Kurs deutlich darunter haben die Stillhalter die Nase vorn. Das Put/Call-Verhältnis von 0,74 deutet auf Vorsicht hin, während parallel Bitcoin-Optionen im Wert von über acht Milliarden US-Dollar abgerechnet werden.
ETFs: Von Zuflüssen zu Abflüssen
Die institutionelle Stimmung hat sich binnen 48 Stunden gedreht. Nach Zuflüssen von 28,1 Millionen US-Dollar am 28. Januar in US-Spot-Ethereum-ETFs folgte gestern ein Rückschlag: Abflüsse von 155,7 Millionen US-Dollar. Besonders betroffen waren der iShares Ethereum Trust von BlackRock (ETHA) mit Abzügen von 54,9 Millionen US-Dollar sowie Fidelitys Ethereum Fund (FETH) mit 59,2 Millionen US-Dollar. Diese „Risk-off“-Bewegung aus dem traditionellen Finanzsektor verstärkt den Verkaufsdruck auf den Spotmärkten.
BitMine setzt auf Masse
Während institutionelle Anleger zurückrudern, bleibt die Corporate-Treasury-Strategie ungebrochen. BitMine Immersion Technologies hat seine Ethereum-Bestände auf etwa 4,24 Millionen ETH ausgebaut. Über zwei Millionen ETH sind bereits gestaked, wobei allein in der letzten Januarwoche mehr als 170.000 ETH hinzukamen. Diese aggressive Akkumulation entzieht dem Markt erhebliche Mengen und signalisiert langfristiges Vertrauen – trotz volatiler Kurse.
The DAO-Fonds wird zum Sicherheitsnetz
In einer bemerkenswerten Governance-Entscheidung werden nicht abgeholte Gelder aus dem historischen DAO-Hack von 2016 einem neuen Zweck zugeführt. Rund 220 Millionen US-Dollar in Form von etwa 75.000 ETH fließen in einen „DAO Security Fund“. Davon werden 69.420 ETH gestaked, um jährlich circa acht Millionen US-Dollar für Sicherheitsforschung und Audits zu generieren. Aus einer alten Schwachstelle wird so eine dauerhafte Finanzierungsquelle für Netzwerk-Schutz.
Die Federal Reserve hält ihre Zinsen zwischen 3,50 und 3,75 Prozent stabil, was risikoreiche Assets weiter unter Druck setzt. Der Gegensatz zwischen kurzfristiger Preisschwäche und langfristigem On-Chain-Commitment bleibt die entscheidende Frage für Anleger.
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