Euromicron: Dieser Weg wird kein leichter sein

Der Blick auf den Chart macht es deutlich: Euromicron hat mit einem starken Vertrauensverlust des Marktes zu kämpfen und es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis dieses Vertrauen vollständig wieder zurückgewonnen werden kann.

© Pixabay
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Die Erwartungen für den Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres hatte das Unternehmen bereits im Vorfeld gedämpft. Heute präsentierte Euromicron nun das Zahlenwerk. Die Umsätze konnten mit 344,9 Mio. Euro fast das Vorjahresniveau erreichen. Das operative EBITDA vor Sondereffekten erreichte 13,8 Mio. Euro und die EBITDA-Marge lag bei 4%.

Euromicron kann Cashflow deutlich verbessern

Mit 6,1 Mio. Euro konnte der operative Cashflow gegenüber dem Vorjahr mit 3 Mio. Euro deutlich verbessert werden. Die Working Capital Ratio lag bei 17,8% und damit unter der des Vorjahres mit 19,2%.

Umstrukturierung in vollem Gang

Euromicron befindet sich weiter in der Neuausrichtung des Konzerns. Die Struktur des Konzerns wurde insgesamt reduziert. Zugleich hat man das Beteiligungsportfolio bereinigt. Die insgesamt 14 operativen Tochtergesellschaften wurden in 3 Segmenten gebündelt.

Im laufenden Geschäftsjahr will Euromicron den Fokus auf die Zielmärkte „Digitalisierte Gebäude“, „Kritische Infrastrukturen“ und „Industrie 4.0“ richten. Zugleich erwartet der Konzern durch die Reorganisationsmaßnahmen positive Effekte für das operative Geschäft. Der Umsatz soll moderat im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen und die operative EBITDA-Marge wird zwischen 4,5 bis 5,5% erwartet.

160324 Euromicron

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