European Lithium Aktie: Grönland-Kontrolle komplett!

Critical Metals sichert sich vollständige Kontrolle über das Tanbreez-Projekt mit Seltenen Erden. European Lithium profitiert über direkte und indirekte Beteiligungen und nutzt seine gestärkte Finanzkraft für Aktienrückkäufe.

Die Kernpunkte:
  • Regierung genehmigt vollständige Projektübernahme
  • Doppelte Beteiligung an Seltenen-Erden-Vorkommen
  • Umfangreiches Aktienrückkaufprogramm gestartet
  • Pilotanlage für Mai 2026 geplant

Critical Metals Corp. hat die vollständige Kontrolle über das Tanbreez-Projekt in Grönland gesichert — und European Lithium profitiert gleich doppelt. Die Aktie sprang am 20. April um rund elf Prozent auf 0,27 australische Dollar und liegt damit seit Jahresbeginn etwa 80 Prozent im Plus.

Grönlands Regierung gibt grünes Licht

Am 17. April genehmigte die grönländische Regierung die Übertragung der verbleibenden 50,5-Prozent-Beteiligung an Tanbreez Mining Greenland an Critical Metals Corp. (CRML). Damit hält CRML nun 92,5 Prozent des Projekts — eines der weltgrößten Vorkommen schwerer Seltener Erden. European Lithium behält eine 7,5-prozentige Free-Carried-Beteiligung an Tanbreez sowie einen Anteil von 37,5 Prozent an CRML selbst.

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Die Reaktion an der Nasdaq war eindeutig: CRML legte am Ankündigungstag 35 Prozent zu, das Handelsvolumen lag rund 427 Prozent über dem Dreimonatsdurchschnitt.

Doppeltes Exposure, prall gefüllte Kasse

European Lithium profitiert von zwei Seiten: direkt über die Tanbreez-Beteiligung und indirekt über seinen CRML-Anteil, der aktuell mit über 689 Millionen US-Dollar bewertet wird. Nach einer teilweisen Veräußerung von CRML-Aktien verfügt das Unternehmen über liquide Mittel von rund 356 Millionen australischen Dollar — ein Polster, das auch das laufende Aktienrückkaufprogramm speist. Seit dem 15. April können bis zu 135 Millionen Aktien zurückgekauft werden, was zehn Prozent des ausgegebenen Kapitals entspricht.

Allerdings trüben Auditorenhinweise das Bild: Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 haben Prüfer Going-Concern-Warnungen ausgesprochen, da negative Nettoumlaufvermögen und anhaltende operative Verluste bestehen. Das österreichische Wolfsberg-Projekt verzögert sich durch Anwohnerklagen, die finale Investitionsentscheidung mit dem saudischen Partner Obeikan verschiebt sich auf frühestens Ende 2026.

Operative Meilensteine rücken näher

Das Tanbreez-Projekt nimmt Fahrt auf. Für Mai 2026 ist der Start einer Pilotanlage geplant, im Juni folgt ein 150-Tonnen-Bulk-Sample-Programm. Testarbeiten aus März 2026 hatten bereits eine rund 40-prozentige Verbesserung der Konzentratqualität bestätigt. Erste Erzproduktion ist für Ende 2028 bis Anfang 2029 anvisiert, der Konzentratexport für das dritte Quartal 2029.

Der strategische Kontext verleiht dem Zeitplan Gewicht: Schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium sind unverzichtbare Komponenten für Elektromotoren, Verteidigungssysteme und Permanentmagnete. China dominiert die globale Produktion — Tanbreez positioniert sich als westliche Alternative, und genau diese Erzählung treibt die Kurse.

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