European Lithium Aktie: JV-Milliarde zündet
Die Tochtergesellschaft Critical Metals Corp schließt ein 1,5-Milliarden-Dollar-Joint Venture für seltene Erden in Saudi-Arabien, was den Wert der Beteiligung von European Lithium deutlich übersteigt.

- Milliarden-Deal für Verarbeitungsanlage in Saudi-Arabien
- Keine Verwässerung für CRML-Aktionäre durch Joint Venture
- Beteiligungswert übersteigt Marktkapitalisierung der Mutter
- Aktienrückkaufprogramm ab Mitte April gestartet
Der Kurs von Critical Metals Corp (CRML) legte am Freitag kräftig zu — und davon profitiert direkt die australische Muttergesellschaft European Lithium. Der Auslöser: ein milliardenschweres Joint-Venture-Abkommen für die Verarbeitung seltener Erden in Saudi-Arabien.
Das Joint Venture im Detail
Critical Metals Corp hat eine Absichtserklärung für ein 50/50-Joint-Venture mit dem saudi-arabischen Industriekonglomerat TQB unterzeichnet. Gemeinsam sollen eine Verarbeitungsanlage für seltene Erden errichtet werden — mit einem projektierten Wert von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar.
Für CRML ist das Abkommen strukturell attraktiv: Das Unternehmen hält seinen 50-Prozent-Anteil ohne Kapitaleinlage und ohne neue Aktienausgabe. Verwässerungseffekte für bestehende Aktionäre entfallen damit vollständig. Im Gegenzug sichert das Joint Venture die vollständige Abnahme der Produktion aus dem Tanbreez-Projekt in Grönland — inklusive 25 Prozent der Konzentratproduktion über die gesamte Minenlebensdauer.
Der Produktionsstart in Tanbreez ist für das vierte Quartal 2028 oder das erste Quartal 2029 geplant. Erste Konzentratexporte sollen ab dem dritten Quartal 2029 folgen.
Europas Lithium-Wert und die Kasse stimmt
CRML-Aktien stiegen am Freitag von 8,77 auf zuletzt rund 9,98 US-Dollar. European Lithium hält 45,5 Millionen CRML-Aktien — zum aktuellen Kurs entspricht das einem Marktwert von rund 454,6 Millionen US-Dollar. Dieser Beteiligungswert übersteigt die eigene Marktkapitalisierung der australischen Muttergesellschaft deutlich.
Zusätzlich verfügt European Lithium über liquide Mittel von rund 356 Millionen australischen Dollar, nachdem das Unternehmen zuletzt 2,5 Millionen CRML-Aktien für 45 Millionen australische Dollar veräußert hatte. Weitere Verkäufe sind nach Angaben des Managements in den nächsten vier Monaten nicht geplant.
Rückkaufprogramm ab 15. April
Um die Lücke zwischen Börsenkurs und dem tatsächlichen Vermögenswert zu schließen, startet European Lithium am 15. April 2026 ein Aktienrückkaufprogramm. Bis zum 15. Oktober 2026 darf das Unternehmen bis zu zehn Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals zurückkaufen. Alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen. Evolution Capital übernimmt dabei die Funktion als Broker — Umfang und Timing der Käufe richten sich nach den jeweiligen Marktbedingungen.
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