European Lithium Aktie: Startschuss in Grönland!
Die grönländische Regierung genehmigt den Anteilstransfer am Tanbreez-Projekt. Damit ist der Weg für den operativen Start der Pilotanlage und ein milliardenschweres Joint Venture frei.

- Genehmigung für Anteilstransfer an Critical Metals
- Pilotanlage soll bereits im Mai 2026 starten
- Geplantes Joint Venture mit 1,5 Milliarden Dollar Volumen
- Wirtschaftsprüfer warnen vor finanziellen Risiken
Wochenlang hingen die Pläne in der Schwebe, nun herrscht Klarheit. Die grönländische Regierung hat dem Transfer der verbleibenden Anteile am Tanbreez-Projekt zugestimmt. Damit verliert European Lithium das größte strukturelle Risiko seiner Seltene-Erden-Strategie. Der Weg für den operativen Start ist frei.
Weg frei für die Pilotanlage
Die Genehmigung aus Nuuk ordnet die Besitzverhältnisse neu. Critical Metals Corp. übernimmt die restlichen 50,5 Prozent an der Tanbreez-Mine. Zusammen mit European Lithium kontrolliert das Unternehmen nun eine der weltweit größten Lagerstätten für schwere Seltene Erden. European Lithium selbst hält direkt 7,5 Prozent an dem Projekt und besitzt 37,5 Prozent der Anteile an Critical Metals.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei European Lithium?
Das Management drückt aufs Tempo. Bereits im Mai 2026 soll die Pilotanlage den Betrieb aufnehmen. Für Juni plant das Unternehmen ein Programm mit einer 150-Tonnen-Sammelprobe. Ein 30 Millionen US-Dollar schweres Beschleunigungsprogramm flankiert den Start und soll die Ressourcenbasis massiv ausbauen.
Milliarden-Joint-Venture nimmt Form an
Parallel dazu treibt das Unternehmen die kommerzielle Verwertung voran. Critical Metals hat eine Absichtserklärung für ein Joint Venture mit dem saudi-arabischen Partner TQB unterzeichnet. Die Partner planen eine vollständig integrierte Lieferkette vom Abbau bis zur Verarbeitung. Die voraussichtlichen Investitionskosten belaufen sich auf bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar.
Finanziell ist die Struktur für Critical Metals äußerst komfortabel. Das Unternehmen behält seinen 50-Prozent-Anteil, muss aber kein eigenes Kapital für den Bau der Verarbeitungsanlage beisteuern. Hinzu kommt eine langfristige Abnahmevereinbarung mit Saudi-Arabien über ein Viertel der Produktion. Damit ist die gesamte künftige Fördermenge des Tanbreez-Projekts bereits vertraglich gebunden.
Auch westliche Geldgeber positionieren sich. Die US-Export-Import-Bank signalisiert Interesse an einer Finanzierung von bis zu 120 Millionen Dollar. Das Ziel: Unabhängigkeit von China, das derzeit rund 90 Prozent der weltweiten Verarbeitung kontrolliert.
Liquidität trifft auf Prüfer-Warnung
Trotz der operativen Fortschritte schlagen die Wirtschaftsprüfer Alarm. Sie verweisen auf ein negatives Nettoumlaufvermögen und anhaltende operative Verluste auf Holdingebene. Diese Bedenken bestehen fort, obwohl European Lithium durch den Teilverkauf seiner Critical-Metals-Anteile kürzlich rund 124 Millionen Australische Dollar eingenommen hat.
Das Management reagiert auf die aus seiner Sicht fundamentale Unterbewertung mit einem Aktienrückkauf. Seit Mitte April kauft das Unternehmen bis zu 135 Millionen eigene Papiere über den Broker Evolution Capital zurück. Das entspricht zehn Prozent des ausgegebenen Kapitals.
Während in Grönland die Bagger rollen sollen, herrscht beim österreichischen Wolfsberg-Projekt Stillstand. Eine finale Investitionsentscheidung mit dem Partner Obeikan steht aus, ein Start vor Ende 2026 gilt als unwahrscheinlich. Indes hat sich das Marktumfeld deutlich aufgehellt: Die Preise für batteriefähiges Lithiumcarbonat verdoppelten sich im ersten Quartal auf über 26.000 US-Dollar pro Tonne. Die kommenden Monate erfordern nun vor allem operative Exzellenz in Grönland, um die Bedenken der Prüfer durch handfeste Projektfortschritte endgültig auszuräumen.
European Lithium-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue European Lithium-Analyse vom 18. April liefert die Antwort:
Die neusten European Lithium-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für European Lithium-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
European Lithium: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




