European Lithium Aktie: Titan-Deal fixiert
European Lithium erwirbt den US-Titanproduzenten Velta und erhält Zugang zu ukrainischen Vorkommen. Das Unternehmen stärkt damit seine Rohstoffbasis in einem weiteren kritischen Sektor.

- Übernahme erfolgt durch Aktientausch ohne Barmittel
- Ziel ist integrierte Wertschöpfungskette bis zu Metall
- Ukrainische Anlagen trotz Konflikt weiter operativ
- Starke Finanzlage durch jüngsten Aktienverkauf
European Lithium bricht aus dem reinen Lithium-Sektor aus und meldet eine signifikante Portfolio-Erweiterung. Mit der Übernahme der US-basierten Velta Holding sichert sich das Unternehmen Zugriff auf Titan-Vorkommen und diversifiziert damit gezielt in einen weiteren kritischen Rohstoffmarkt. Doch wie passt das ukrainische Asset in die Risikostruktur des Unternehmens?
Details zur Transaktion
Die am Dienstag unterzeichnete verbindliche Vereinbarung sieht eine reine Aktientransaktion vor. European Lithium übernimmt 100 Prozent der Velta Holding und zahlt dafür mit rund 173 Millionen eigenen Aktien. Barmittel fließen bei diesem Deal nicht. Der Abschluss der Transaktion steht aktuell noch unter dem Vorbehalt der üblichen Due-Diligence-Prüfungen.
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Fokus auf die Ukraine
Das Kernstück der Übernahme sind die operativen Einheiten von Velta in der Zentralukraine. Dazu gehören der Burzulivsky-Komplex für Abbau und Verarbeitung sowie das Likarivskoye-Vorkommen. Velta kontrolliert nach eigenen Angaben etwa zwei Prozent des globalen Marktes für Titan-Rohstoffe.
Trotz des anhaltenden Konflikts in der Region betont European Lithium die operative Stabilität der Anlagen. Die Exporte laufen weiter, und das Projekt wird im Rahmen des Ressourcen-Abkommens zwischen den USA und der Ukraine als Priorität geführt. Dennoch bleiben zukünftige Investitionen in die Kapazitätserweiterung naturgemäß von der Sicherheitslage abhängig.
Strategische Hintergründe
Chairman Tony Sage begründet den Schritt mit den starken langfristigen Fundamentaldaten für Titan. Der Rohstoff ist essenziell für die Verteidigungsindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie den Energiesektor.
Das Ziel ist der Aufbau einer integrierten Wertschöpfungskette. Statt lediglich Rohstoffe zu exportieren, plant das Management gemeinsam mit Velta-CEO Andriy Brodsky den schrittweisen Übergang zur Produktion von hochwertigem Titanmetall und Pulvern für den 3D-Druck. Dies würde die Abhängigkeit von reinen Rohstoffpreisen verringern.
Solide Finanzbasis
Der Zukauf erfolgt in einer Phase finanzieller Stärke. Erst kürzlich generierte European Lithium durch den Teilverkauf von fünf Millionen Aktien an Critical Metals einen Nettoerlös von rund 124 Millionen Australischen Dollar (AUD).
Die Barposition des Unternehmens beläuft sich nun auf 322 Millionen AUD. Gleichzeitig behält European Lithium mit einem Anteil von 39,5 Prozent weiterhin eine dominante Position bei Critical Metals. Diese Liquidität gibt dem Unternehmen den nötigen Spielraum, um die Integration der neuen Titan-Sparte voranzutreiben, ohne die Entwicklung der bestehenden Lithium-Projekte zu gefährden.
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