European Lithium: Tanbreez zu 92,5% konsolidiert

Bis zum 7. Mai muss ein verbindlicher Fusionsvertrag stehen. Critical Metals will die restlichen Anteile am Tanbreez-Projekt übernehmen.

Die Kernpunkte:
  • Frist für Fusionsvertrag endet am 7. Mai
  • Critical Metals hält bereits 92,5 Prozent am Tanbreez-Projekt
  • European Lithium muss 330 Millionen Australische Dollar vorweisen
  • Betriebsstart der Pilotanlage in Grönland steht bevor

Am 7. Mai läuft die Frist ab. Bis dahin wollen Critical Metals und European Lithium einen verbindlichen Fusionsvertrag aushandeln. Das Ziel: Die komplexe Firmenstruktur auflösen und die restlichen Anteile am Tanbreez-Projekt bündeln.

Critical Metals hat bereits Fakten geschaffen. Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen stockte seinen Anteil am Tanbreez-Projekt auf 92,5 Prozent auf. European Lithium hält die restlichen Papiere. Eine Komplettübernahme würde Critical Metals nun die alleinige Kontrolle sichern.

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Das vorgeschlagene Angebot bewertet European Lithium mit rund 835 Millionen US-Dollar. Aktionäre sollen 0,035 Aktien von Critical Metals für jedes ihrer Papiere erhalten. Ein unabhängiger Ausschuss empfiehlt den Deal.

Die finanzielle Hürde

Ein wichtiges Detail erschwert den Abschluss. European Lithium muss liquide Mittel von mindestens 330 Millionen Australischen Dollar vorweisen. Ende März lagen allerdings nur rund 306 Millionen Dollar in der Kasse.

Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm vergrößert diese Lücke weiter. Das Management kauft bis zu zehn Prozent der eigenen Papiere zurück. Parallel dazu verbietet eine Exklusivitätsvereinbarung jegliche Kapitalerhöhungen. Frisches Geld darf vor Ablauf der Frist nicht fließen.

Warten auf die Genehmigung

Abseits der Fusionspläne ruht der Blick auf Grönland. Die Pilotanlage in Qaqortoq steht bereit. Der geplante Betriebsstart im Mai hängt nun an der finalen Genehmigung der Behörden in Nuuk.

Jüngste Tests lieferten starke Resultate. Die Anlage erreichte eine Konzentratqualität von fast drei Prozent. Die Rückgewinnungsrate für seltene Erden überstieg 85 Prozent. Im Juni geht eine erste Probe an potenzielle Käufer.

In Österreich verzögern Einsprüche von Anwohnern das Wolfsberg-Lithiumprojekt. Die finale Investitionsentscheidung mit dem saudischen Partner Obeikan verschiebt sich auf Ende 2026. Immerhin verlängerten die Behörden die Abbaulizenz um zwei Jahre.

Unterschreiben beide Parteien fristgerecht einen verbindlichen Vertrag, haben die Aktionäre das Wort. Sie stimmen im dritten Quartal über den Vorschlag ab. Bei grünem Licht könnte die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte abschließen. Der stark gestiegene Lithiumpreis liefert dafür ein passendes Marktumfeld.

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