European Lithium: Wie steht es um das Austria-Projekt?

Der Lithium-Explorer European Lithium steht derzeit weiter unter starkem Druck des Marktes. Wobei man hier sicherlich einige Sachen sortieren muss.

Erstens: Eine im Markt lancierte Studie, wonach das derzeit in Österreich vorangetriebene Projekt gefährdet sei, scheint eher darauf abgestellt gewesen zu sein, der Aktie zu schaden. Hier dürften wahrscheinlich einige (illegale) Shortseller am Werk gewesen sein. Dennoch hinterließen die entsprechenden Spekulationen tiefe Kratzer im Aktienkurs.

Analysten bleiben positiv!

Demgegenüber hatten sich zuletzt Analysten (First Berlin) positiv zu European Lithium geäußert. Dies auf Basis einer inzwischen bestätigten Finanzierung für die notwendige Machbarkeitsstudie der österreichischen Lagerstätten. European Lithium selbst hat entschieden, um den eigenen Optimismus hinsichtlich der österreichischen Aktivitäten zu untermauern, sein primäres Börsenlisting von Sydney nach Wien zu verlagern.

Wo wäre European Lithium besser aufgehoben?

Allerdings könnte dies der Aktie einen Bärendienst erweisen. Denn bekanntlich gehört Wien nicht gerade zu den umsatzstärksten Märkten. Für European Lithium ist dies derzeit Frankfurt. Hier als Tagesvergleich: Am Dienstag gingen in Frankfurt rund 4,7 Millionen Stücke um, in Wien dagegen nur rund 179.000. Die australische Heimatsbörse brachte es sogar nur auf 50.000 Stück. Insofern wäre ein Wechsel nach Frankfurt wohl die bessere Alternative.

Aktie schmiert ab

Allerdings sind das alles so lange nur akademische Überlegungen, wie der Aktienkurs derart schwach bleibt. Aktuell sieht es danach aus, als wenn er regelrecht abgeschmiert. So hatte in den letzten Tagen das negative Momentum deutlich an Fahrt gewonnen. Was dabei besonders bedenklich ist: Die gleichzeitig anziehenden Handelsumsätze, die für entsprechenden Abgabedruck sprechen. Insofern müssen hier wohl weitere Verluste vorerst einkalkuliert werden.

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