Eutelsat Aktie: JAL-Deal enthüllt!
Eutelsat gewinnt mit Japan Airlines und Volotea zwei wichtige Luftfahrtkunden für sein OneWeb-Internet. Der Konnektivitäts-Umsatz steigt, während das Unternehmen seine Finanzierung neu ordnet und Kursgewinne verzeichnet.

- JAL rüstet über 40 Flugzeuge mit Eutelsat-Technik aus
- Zweiter Deal mit Billigflieger Volotea für Praxistest
- Konnektivität macht 59 Prozent des Auftragsbestands aus
- Aktie verzeichnet starke Kursgewinne seit Jahresbeginn
Japan Airlines rüstet seine Langstreckenflotte mit Satelliten-Internet aus — und Eutelsat liefert die Technologie. Der Vertrag, auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg bekannt gegeben, umfasst mehr als 40 Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A350-900 und Boeing 787. Das ist kein Nischenauftrag.
Zwei Verträge, ein Signal
SES setzt für den JAL-Deal eine Multi-Orbit-Lösung ein, die Eutelsats OneWeb-LEO-Netzwerk nutzt. Niedrige Latenz auf Langstreckenrouten — genau das, was Airlines von ihren Passagieren einfordern hören. Parallel dazu verkündete Eutelsat eine Partnerschaft mit dem europäischen Billigflieger Volotea: Über den Dienstleister Immfly startet ein zwölfmonatiger Praxistest auf einem Airbus A320, Installation geplant für das vierte Quartal 2026.
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Zwei Deals in zwei Tagen, beide auf der gleichen Messe. Für ein Unternehmen, das seinen Umsatz weg vom schrumpfenden Videosegment umbauen muss, sind das handfeste Argumente.
Schulden abgebaut, Ziele bestätigt
Die kommerziellen Erfolge fallen in eine Phase, in der Eutelsat seine Finanzierung neu geordnet hat. Im März 2026 schloss das Unternehmen eine milliardenschwere Refinanzierung ab, darunter eine Senior-Notes-Emission über 1,5 Milliarden Euro. Das Kapital soll den LEO-Ausbau bis 2029 finanzieren.
Die langfristigen Umsatzziele bleiben bei 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2028/29. Das LEO-Segment soll dabei jährlich um rund 50 Prozent wachsen — nötig, weil die sanktionsbelasteten Videoumsätze zuletzt um mehr als zehn Prozent nachgaben. Konnektivität macht inzwischen 59 Prozent des Auftragsbestands aus.
Kurs mit Momentum, aber RSI warnt
Die Aktie hat in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt: Seit Jahresbeginn steht ein Plus von über 56 Prozent, allein in den letzten 30 Tagen rund 36 Prozent. Mit einem Schlusskurs von 2,80 Euro notiert das Papier deutlich über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 2,19 Euro. Der RSI liegt bei 24 — ein Wert, der technisch auf eine überverkaufte Zone hindeutet, obwohl der Kurs zuletzt stark gestiegen ist. Das deutet auf eine ungewöhnlich hohe Schwankungsbreite hin, die zur annualisierten 30-Tage-Volatilität von knapp 48 Prozent passt.
Am 12. Mai 2026 veröffentlicht Eutelsat die Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2025/26. Dann zeigt sich, ob das im ersten Halbjahr gemessene LEO-Wachstum von 60 Prozent Bestand hat — oder ob die Hamburg-Euphorie auf wackeligem Fundament steht.
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