Eutelsat: Co-op Cable für Karibik-Expansion
Der Satellitenbetreiber Eutelsat schließt mehrere Verträge in der Karibik und Mexiko ab, was zu einem deutlichen Kursanstieg führte. Das wachsende LEO-Geschäft trägt zunehmend zum Umsatz bei.

- Partnerschaft mit Kabelanbieter in Barbados
- Vertragsverlängerung mit Content-Aggregator in Mexiko
- Kurssprung von über 8 Prozent an einem Tag
- LEO-Umsatz wächst um fast 60 Prozent
Drei Partnerschaftsabschlüsse in einer Woche, dazu ein Kurssprung von über 8 Prozent — Eutelsat hat sich zuletzt auffällig in Szene gesetzt. Der Satellitenbetreiber baut sein Geschäft in der Karibik und Mexiko gezielt aus.
Neue Partnerschaft in der Karibik
Den Abschluss der Woche bildet eine Vereinbarung mit Co-op Cable, einem Kabelanbieter aus Barbados. Über den Satelliten EUTELSAT 65 West A will Co-op Cable künftig gebündelte TV- und Internetdienste anbieten. Das Angebot richtet sich an Haushalte und Hotels in der Region — besonders dort, wo klassische Infrastruktur fehlt.
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Die Partnerschaft ist auf Wachstum ausgelegt. Co-op Cable plant, das Angebot um Satelliten-Breitband zu erweitern und damit auch abgelegene Gemeinden in der Karibik zu versorgen.
Mexiko fest im Blick
Parallel dazu erneuerte Eutelsat einen Vertrag mit PCTV, einem mexikanischen Unternehmen für Content-Aggregation. PCTV nutzt weiterhin den Satelliten Eutelsat 117 West A, um nationale und internationale Kanäle an Kabelnetze in Mexiko zu verteilen. Mit diesen Abschlüssen hostet Eutelsat nach eigenen Angaben nahezu alle wichtigen öffentlichen und privaten Sender Mexikos in seiner Video-Nachbarschaft.
LEO-Segment gewinnt an Gewicht
Der Kurs reagierte prompt. Am 22. April schloss die Eutelsat-Aktie in Paris bei 2,94 Euro — ein Tagesgewinn von mehr als 8,5 Prozent.
Hinter dem Kursanstieg steckt mehr als nur die Karibik-Deals. Eutelsat betreibt neben 31 GEO-Satelliten auch mehr als 600 LEO-Satelliten — die einzige aktive LEO-Konstellation weltweit neben Starlink. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 stiegen die LEO-Erlöse um knapp 60 Prozent auf 111 Millionen Euro. Das entspricht rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes.
Das Management bestätigte die Jahresziele: stabile Erlöse im Kerngeschäft, 50 Prozent LEO-Umsatzwachstum und ein Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA von rund 2,7x zum Jahresende. Die nächsten Zahlen werden zeigen, ob der Schwung aus dem ersten Halbjahr anhält.
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