Evonik Aktie: Guanidinoessigsäure bis Mai 2036 erlaubt
Die EU-Kommission genehmigt Guanidinoessigsäure für Geflügel über zehn Jahre. Evonik sichert sich damit langfristige Planungssicherheit im Tiernahrungsgeschäft.

- EU-Zulassung für Geflügel-Futterzusatz
- Genehmigung bis Mai 2036 befristet
- Aktie seit Jahresbeginn rund 30 Prozent im Plus
- RSI signalisiert überkaufte Marktlage
Evonik sichert sich eine wichtige Genehmigung für das Geschäft mit Tiernahrung. Die Europäische Kommission hat den Einsatz von Guanidinoessigsäure als Futtermittelzusatzstoff langfristig erlaubt. Für den Spezialchemiekonzern bedeutet dies Planungssicherheit in einem herausfordernden Marktumfeld.
Grünes Licht für Geflügel-Zusatz
Die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1019 regelt den Einsatz bei Masthähnchen, Legehennen und Puten. Die Zulassung ist bis Mai 2036 befristet. Damit kann der Konzern das Produkt über ein Jahrzehnt lang in der EU vermarkten.
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Der Zusatzstoff muss eine Reinheit von mindestens 98 Prozent aufweisen. Die Behörden legten die Höchstkonzentration auf 1.200 Milligramm pro Kilogramm Futter fest. Eine Verabreichung über das Trinkwasser ist parallel dazu bis zu 600 Milligramm pro Liter zulässig.
Analysten uneinig über Potenzial
An der Börse notierte das Papier zuletzt bei 17,39 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein deutliches Plus von rund 30 Prozent. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa acht Milliarden Euro bleibt Evonik ein zentraler Player im Chemiesektor.
Die Einschätzungen der Bankhäuser klaffen indes auseinander. Während kritische Analysten auf strukturelle Überkapazitäten im Sektor verweisen, sehen Optimisten ein Kursziel von 20 Euro. Ein technischer Indikator mahnt jedoch zur Vorsicht: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 83,4 Punkten.
Die operative Umsetzung der EU-Zulassung dürfte nun den Takt vorgeben. Am 27. Mai jährt sich das 52-Wochen-Hoch von 20,60 Euro — dieses Niveau markiert den nächsten markanten Widerstand für den Kurs.
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