Evonik Aktie: Höchste Rendite im MDAX
Evonik könnte 2026 mit einer prognostizierten Dividendenrendite von 8,4% die höchste Ausschüttung im MDAX bieten, trotz anhaltender Kursverluste im Chemiesektor.

- Prognose: Höchste Dividendenrendite im MDAX für 2026
- Aktienkurs notiert nahe 52-Wochen-Tief
- RSI-Indikator signalisiert extrem überverkaufte Lage
- Neue Produkte und Kooperationen sollen Geschäft stabilisieren
Während der Aktienkurs von Evonik Industries charttechnisch weiter nach einem Boden sucht, rückt eine fundamentale Kennzahl in den Vordergrund, die Einkommensinvestoren aufhorchen lässt. Trotz der anhaltenden Schwäche im Chemiesektor prognostizieren aktuelle Marktdaten für das Jahr 2026 eine außergewöhnliche Ausschüttung, die den Spezialchemie-Konzern an die Spitze des MDAX katapultieren könnte. Ist der aktuelle Kursrückgang also eine Warnung oder eine Einstiegschance für Dividendenjäger?
- Rendite-Prognose: FactSet erwartet 8,40 % Dividendenrendite für 2026 – Platz 1 im MDAX.
- Aktueller Kurs: 13,12 € (-0,83 % zum Vortag).
- Marktstimmung: RSI von 15,8 deutet auf extrem überverkaufte Situation hin.
- Sektor-Trend: Auch Konkurrent Lanxess verliert an Boden.
Dividendenfantasie in schwachem Umfeld
Der Start in die neue Handelswoche verläuft für Evonik ernüchternd. Während sich der breite MDAX am Montag stabil zeigt, rutscht das Papier des Essener Konzerns weiter ab und notiert aktuell bei 13,12 Euro. Der Abschlag von 0,83 Prozent reiht sich in eine längerfristige Abwärtsbewegung ein; auf Jahressicht (YTD) steht ein Minus von 1,43 Prozent zu Buche. Marktbeobachter sehen als Hauptursache für die Branchenschwäche erneute Sorgen vor möglichen Handelszöllen, die den gesamten europäischen Chemiesektor belasten. Auch Wettbewerber Lanxess konnte sich diesem Trend nicht entziehen.
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Doch genau diese Kursverluste treiben eine für Anleger spannende Kennzahl in die Höhe: die Dividendenrendite. Laut Daten des Dienstleisters FactSet könnte Evonik im Jahr 2026 die höchste Rendite innerhalb des gesamten MDAX bieten. Die Prognose beläuft sich auf beachtliche 8,40 Prozent. Diese Zahl macht die Aktie potenziell attraktiv für Anleger, die auf regelmäßige Erträge setzen und bereit sind, die momentane Volatilität von annualisiert über 68 Prozent auszusitzen.
Operative Fortschritte trotz Gegenwind
Abseits der Kurs-Arithmetik treibt das Management das operative Geschäft voran, um die Abhängigkeit von reinen Konjunkturzyklen zu verringern. Der Bereich Coating Additives stellte heute ein neues Produkt für Druckfarben vor (TEGO® Dispers 695), was die Strategie zur Differenzierung im Spezialchemie-Bereich unterstreicht.
Zudem wurde erst kürzlich eine Zusammenarbeit mit Siemens Energy bekannt, die sich auf Zukunftsthemen wie die Energiewende und Wasserelektrolyse konzentriert. Diese Schritte sollen langfristig die Margen stabilisieren, auch wenn sie kurzfristig den Kursdruck durch das überverkaufte Niveau – der RSI-Indikator liegt bei extrem niedrigen 15,8 Punkten – noch nicht kompensieren können.
Blick auf die kommenden Zahlen
Die Spannung verlagert sich nun auf die offizielle Berichterstattung. Evonik hat bereits am 19. Januar die administrativen Weichen für die kommenden Finanzberichte gestellt. Für Investoren wird entscheidend sein, ob die tatsächlichen Cashflows des abgelaufenen Jahres die optimistischen Dividendenprognosen der Analysten decken können. Sollte der Konzern die Ertragskraft bestätigen, könnte das aktuelle Niveau nahe dem 52-Wochen-Tief bei 12,62 Euro eine interessante Basis für antizyklische Engagements darstellen.
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