Evonik Aktie: Optimisten legen nach
Goldman Sachs und ODDO BHF heben ihre Kursziele für Evonik an und sehen Preismacht in Schlüsselsegmenten als Treiber für eine mögliche EBITDA-Überraschung im ersten Quartal.

- Zwei Kurszielanhebungen auf 20 Euro
- Preiserhöhungen in Advanced Technologies
- Insider-Käufe durch Führungskräfte
- Knappes Angebot stützt Margen
Zwei Kurszielanhebungen an einem Tag — das ist kein Zufall. Goldman Sachs und ODDO BHF haben ihre Ziele für Evonik auf jeweils 20 Euro erhöht und untermauern damit eine These, die der Markt bislang nur zögerlich teilt.
Preismacht als Kurstreiber
Goldman-Analystin Georgina Fraser begründet die Anhebung von zuvor 18 Euro mit konkreten operativen Entwicklungen: Preiserhöhungen im Segment Advanced Technologies und positive Währungseffekte dürften das bereinigte EBITDA im ersten Quartal 2026 über die aktuellen Markterwartungen heben. ODDO BHF zieht mit demselben Kursziel nach.
Hinter den Zahlen steckt eine günstige Angebotslage. Im Bereich C4-Chemikalien sorgt knappes Angebot für Rückenwind, und im Methionin-Geschäft festigt Evonik seine Wettbewerbsposition. Beides stützt die Margen in einem Umfeld, das andernorts wenig Spielraum lässt.
Insider kaufen, Konsens zögert
Das Management setzt ein eigenes Signal: Ende März erwarben Führungskräfte Aktien am offenen Markt — Dr. Claudine Mollenkopf zu 16,50 Euro, Dr. Cornelius Baur zu rund 16,29 Euro. Die Aktie notiert inzwischen bei 16,57 Euro, ein Plus von rund 24 Prozent seit Jahresbeginn.
Trotzdem bleibt der breite Analystenkonsens deutlich zurückhaltender. 14 Analysten bewerten den Titel im Schnitt mit „Halten“, der Konsenspreis liegt bei 16,16 Euro — also nahezu auf dem aktuellen Kursniveau. Die Lücke zwischen dem Goldman-Ziel und diesem Konsens ist beträchtlich.
Ob die von Goldman erwartete EBITDA-Überraschung tatsächlich eintritt, werden die Quartalszahlen zeigen. Bis dahin liefern Preissetzungsmacht und stabile Nischenpositionen das Fundament für die Kursdynamik der vergangenen Wochen.
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