Evonik Aktie: Spannung steigt

Der Spezialchemiekonzern Evonik stellt am 4. März 2025 seine Jahresbilanz vor. Die Erreichung der EBITDA-Ziele und die Cash Conversion Rate sind entscheidend für das Anlegervertrauen.

Die Kernpunkte:
  • Jahresbericht am 4. März 2025 als Schlüsseltermin
  • Bereinigtes EBITDA von 1,9 Mrd. Euro im Fokus
  • Aktie technisch extrem überverkauft
  • Leichte Erholung im Chemiesektor erkennbar

Nach einer langen Durststrecke keimt bei Evonik wieder Hoffnung auf. Doch ob die jüngste Kurserholung mehr ist als nur ein kurzes Aufbäumen, entscheidet sich in wenigen Wochen. Der Spezialchemiekonzern muss beweisen, dass die Strategie der Neuausrichtung in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld greift.

  • Termin: Jahresbericht am 4. März 2026
  • Ziel: Bereinigtes EBITDA von rund 1,9 Milliarden Euro
  • Umfeld: Leichte Stimmungsaufhellung im Chemiesektor

Bilanzvorlage als Richtungsweiser

Das Datum ist im Kalender vieler Investoren rot markiert: Am 4. März 2026 legt Evonik die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Nach einem von Nachfrageschwäche geprägten Jahr steht nun die Glaubwürdigkeit der Unternehmensprognosen auf dem Spiel.

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Marktteilnehmer achten besonders darauf, ob das bereinigte EBITDA die in Aussicht gestellten 1,9 Milliarden Euro erreicht hat. Ein weiterer kritischer Indikator ist die Cash Conversion Rate, für die das Management zuletzt Werte zwischen 30 und 40 Prozent anvisierte. Werden diese Marken verfehlt, dürfte das Vertrauen der Anleger erneut auf die Probe gestellt werden.

Branchenumfeld und Segmente

Zarte Entspannungssignale kommen aus der Breite des Marktes. Laut Ifo-Institut verzeichnete die deutsche Chemiebranche im Januar 2026 erstmals seit Monaten wieder steigende Auftragseingänge, auch wenn die allgemeine Geschäftslage noch als schwach gilt.

Evonik versucht, sich in diesem Umfeld neu zu sortieren. Der Fokus liegt auf den Segmenten Custom Solutions, wo Preissetzungsmacht demonstriert werden muss, und Advanced Technologies, das auf eine effiziente Auslastung angewiesen ist. Auch der geplante Verkauf des Oxeno-Geschäfts bleibt ein wichtiger Baustein, um das Portfolio zu straffen und Kapital freizusetzen.

Charttechnik: Extreme Situation

Die Nervosität der Marktteilnehmer spiegelt sich deutlich in der Bewertung wider. Zwar konnte die Aktie auf Wochensicht rund 9 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 14,10 Euro, doch das charttechnische Bild bleibt angespannt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von über 22 Euro beträgt immer noch fast 37 Prozent.

Besonders auffällig ist der Relative Strength Index (RSI): Mit einem Wert von 15,8 gilt der Titel trotz der jüngsten Gegenbewegung technisch als extrem überverkauft. Dies deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck der letzten Monate massiv war und eine Bodenbildung noch nicht vollends abgeschlossen ist.

Für eine nachhaltige Trendwende benötigt Evonik klare fundamentale Impulse. Sollte die Nachfrage in den Endmärkten spürbar anziehen und die Optimierungsprogramme greifen, könnte dies den nötigen Treibstoff für den Kurs liefern. Bis zur Offenlegung der Bücher Anfang März dürfte die Volatilität jedoch hoch bleiben.

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