Evotec Aktie: Hofmann und Weinand für Aufsichtsrat nominiert
Evotec schlägt Dr. Wolfgang Hofmann für den Aufsichtsrat vor und einigt sich mit MAK Capital. Der Umbau des Gremiums und Sparprogramm Horizon prägen die Transformation.

- Nominierung von Dr. Wolfgang Hofmann
- Kooperation mit MAK Capital vereinbart
- Aufsichtsrat wird auf sieben Posten erweitert
- Sparprogramm Horizon mit 75 Millionen Euro Ziel
Evotec treibt den Umbau seines Kontrollgremiums weiter voran. Am gestrigen Abend gab das Unternehmen gleich zwei Meldungen heraus: die Nominierung eines neuen Aufsichtsratsmitglieds und eine Kooperationsvereinbarung mit dem Großaktionär MAK Capital.
Neue Gesichter für den Aufsichtsrat
Dr. Wolfgang Hofmann soll der Hauptversammlung am 11. Juni 2026 als unabhängiges Aufsichtsratsmitglied zur Wahl vorgeschlagen werden. Er bringe Expertise in Industrie, Wissenschaft und Unternehmensführung mit. Auf derselben Hauptversammlung will Evotec den Aufsichtsrat von sechs auf sieben Mitglieder erweitern und Dieter Weinand als Vorsitzenden wählen lassen. Weinand war zuvor Präsident, CEO und Aufsichtsratsvorsitzender der Bayer Pharmaceuticals AG. Er tritt die Nachfolge von Iris Löw-Friedrich an, deren Amtszeit turnusgemäß endet.
MAK Capital an Bord geholt
MAK Capital Fund LP hält rund fünf Prozent der Stimmrechte an Evotec. Nach konstruktiven Gesprächen schloss das Unternehmen nun eine Kooperationsvereinbarung mit dem Fonds ab. MAK Capital verpflichtet sich darin zu üblichen Regelungen bei Abstimmung und Zusammenarbeit. Die Vereinbarung signalisiert: Evotec will aktivistische Konflikte mit Großaktionären vermeiden und setzt auf Dialog.
Transformation läuft, Zahlen folgen bald
Der Governance-Umbau begleitet ein laufendes Sparprogramm. Das interne Programm „Horizon“ zielt auf jährliche Kosteneinsparungen von 75 Millionen Euro bis Ende 2027. Für 2026 stellt Evotec Umsätze zwischen 700 und 780 Millionen Euro in Aussicht. Das bereinigte EBITDA soll zwischen null und 40 Millionen Euro liegen.
Einen konkreten Schub liefert der Verkauf des Portfoliounternehmens Tubulis an Gilead Sciences: Die Vorabzahlung von rund 100 Millionen US-Dollar fließt im zweiten Quartal. Die Aktie notiert aktuell bei 5,00 Euro — rund 32 Prozent unter dem Niveau vor zwölf Monaten. Noch im Mai will das Management bei einem Webcast über das erste Quartal 2026 und den weiteren Ausblick informieren. Das wird der erste echte Stimmungstest für das neue Führungsteam.
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