FACC: 0,10-Euro-Dividende am 28. Mai
FACC schlägt erste Dividende seit Jahren vor. Grundlage ist ein starkes erstes Quartal mit verdoppeltem operativem Gewinn.

- Dividendenvorschlag von 0,10 Euro je Aktie
- Umsatzplus von knapp zwölf Prozent
- Operativer Gewinn mehr als verdoppelt
- Neue Roboteranlage für Faserverbundstoffe geplant
Die Geschäfte beim Luftfahrtzulieferer FACC laufen rund. Nach einer mehrjährigen Ausschüttungspause sollen Aktionäre nun wieder direkt am Gewinn beteiligt werden. Der Vorstand schlägt für die kommende Hauptversammlung eine Dividende vor. Das spiegelt eine operative Erholung wider, die Anleger bereits massiv honoriert haben. Auf Jahressicht hat sich der Aktienkurs mit einem Plus von fast 97 Prozent nahezu verdoppelt.
Am 28. Mai 2026 stimmen die Anteilseigner über die Gewinnverwendung ab. Auf der Tagesordnung steht eine geplante Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie. Damit beendet das Management eine längere Durststrecke. Die Basis für diesen Schritt liefert ein unerwartet starkes erstes Quartal.
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Sprung beim operativen Gewinn
In den ersten Monaten des Jahres hielt FACC das Tempo hoch. Der Umsatz kletterte um knapp zwölf Prozent auf 258,2 Millionen Euro. Noch deutlicher fiel der Sprung bei der Profitabilität aus. Das operative Ergebnis hat sich mit 9,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt.
Parallel dazu verbesserte sich die Bilanzqualität. Eine höhere Eigenkapitalquote und sinkende Schulden verschaffen dem Konzern finanziellen Spielraum. Am Markt notiert das Papier aktuell bei 13,72 Euro. Damit konsolidiert die Aktie auf hohem Niveau, nachdem sie seit Januar bereits um fast 19 Prozent zugelegt hat.
Automatisierung und Flugtaxis
Um das Wachstum abzusichern, richtet sich FACC technologisch neu aus. Unter dem Schlagwort „Tech-Readiness“ forciert das Management die Automatisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Ein konkreter Meilenstein folgt im dritten Quartal. Im Werk Reichersberg nimmt der Zulieferer eine neue, robotergesteuerte Anlage für Faserverbundwerkstoffe in Betrieb.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Zukunftsmarkt der Flugtaxis. FACC will sich als zentraler Zulieferer für die sogenannte Advanced Air Mobility etablieren. Aktuell laufen Projekte mit vier verschiedenen Partnern. Dazu zählt eine Kooperation mit der Embraer-Tochter Eve Air Mobility, für die FACC Leitwerke produziert.
Margenziele im Blick
Trotz voller Auftragsbücher bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Internationale Lieferketten ruckeln weiterhin, während hohe Material- und Personalkosten das Geschäft belasten. Auch geopolitische Spannungen wie der Konflikt im Iran erfordern ständige Anpassungen in der Logistik. Bislang fängt das Unternehmen diese Störfeuer jedoch ab.
Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seiner Prognose fest und erwartet weiter steigende Umsätze. Mittelfristig muss das Management beweisen, dass die Effizienzmaßnahmen greifen. Bis zum Geschäftsjahr 2027/28 soll die operative Marge von derzeit 4,3 Prozent auf bis zu zehn Prozent steigen.
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