Facc Aktie: 2.000stes Sharklet-Set geliefert
Der Luftfahrtzulieferer profitiert von steigender Nachfrage nach Treibstoff sparenden Winglets und meldet Rekordauslieferungen.

- Kursrückgang von 3,33 Prozent am Freitag
- Starke Jahresperformance von über 56 Prozent
- Winglets senken Kerosinverbrauch um sechs Prozent
- Mehr als 10.000 Boeing-Winglets ausgeliefert
Facc-Aktionäre erlebten einen schwachen Wochenausklang. Das Papier verlor am Freitag 3,33 Prozent. Aber der langfristige Trend erzählt eine völlig andere Geschichte. Der Luftfahrtzulieferer profitiert massiv vom Sparzwang der großen Fluggesellschaften.
Kerosin-Ersparnis treibt Nachfrage
Airlines kämpfen weltweit mit hohen Kosten. Facc liefert die Lösung mit speziellen Flügelspitzen. Diese Winglets senken den Kerosinverbrauch um bis zu sechs Prozent.
Besonders effizient arbeiten die „Split Scimitar Winglets“ für die Boeing 737-800. Pro Flugzeug sparen sie jährlich rund 170.000 Liter Treibstoff. Das sichert dem Unternehmen eine starke Marktposition.
Meilensteine in der Produktion
Die Auslieferungszahlen bestätigen den Erfolg. Bis zum Jahr 2024 übergab Facc bereits das 2.000ste Sharklet-Set an Airbus. Für Boeing fertigte das Team sogar über 10.000 Winglets.
Parallel dazu stiegen die Erlöse kontinuierlich. Nach einem Rekordumsatz im Jahr 2025 setzte sich der Wachstumskurs 2026 fort. Facc nutzt technologische Vorsprünge, um sich vom Wettbewerb abzuheben.
Aktie trotzt dem Rücksetzer
Am Freitag schloss das Papier bei 18,02 Euro. Damit liegt der Kurs etwa 8,5 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 19,70 Euro. Die Performance seit Jahresbeginn bleibt mit 56,15 Prozent dennoch stark.
Im Zwölf-Monats-Vergleich kletterte der Wert sogar um 161,92 Prozent. Parallel dazu gab der EuroStoxx 50 am Freitag leicht nach. Während Automobilwerte wegen China-Sorgen unter Druck standen, hielt sich die Luftfahrtbranche stabil.
Investoren honorieren die sinkenden Betriebskosten für die Airlines. Charttechnisch liegt das Papier über den Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage. Ein RSI von 53,0 signalisiert derzeit eine neutrale Marktlage. Die hohe Nachfrage nach Treibstoff-Technologien stützt die operative Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr.
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