FACC Aktie: Chef will mehr als nur Einzelteile
Der Luftfahrtzulieferer erweitert seine Kapazitäten und investiert in Automatisierung, Digitalisierung sowie größere Flugzeugsektionen.

- Rund 350 Millionen Euro bis 2030 vorgesehen
- Sechs Millionen Euro im ersten Halbjahr investiert
- Nächste Flugzeuggeneration ab 2030 bis 2035 erwartet
- FACC-Aktie verlor am Freitag 2,9 Prozent
FACC baut seine Kapazitäten an mehreren Standorten aus und plant Investitionen in neue Technologien sowie zusätzliche Kapazitäten. Einem Medienbericht vom 22. Oktober zufolge sind dafür bis 2030 rund EUR 350 Mio. vorgesehen. Der Luftfahrtzulieferer verfolgt damit ein Programm, das sowohl den technologischen Ausbau als auch die Erweiterung seiner Kapazitäten umfasst.
Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung
Als Hintergrund für den Ausbau nennt der Bericht Analysen von Deloitte zu branchenweiten Engpässen. Die Unternehmensmeldung zum Kapazitätsausbau beschreibt ebenfalls die Erweiterung der FACC-Kapazitäten an den Standorten.
Ergänzend berichtet IRW Press über eine Investition von EUR 6 Millionen im ersten Halbjahr. Diese Mittel flossen demnach in Automatisierung und Digitalisierung.
Zum längerfristigen Kurs des Unternehmens äußerte sich CEO Robert Machtlinger vor rund zwei Wochen in einem Interview. Er erwartet den Start der nächsten Flugzeuggeneration erst zwischen 2030 und 2035. FACC will künftig außerdem größere Flugzeugsektionen anbieten, statt sich auf einzelne Bauteile zu beschränken.
Schwaches Börsenumfeld belastete bereits im Oktober
An der Börse verzeichnete FACC am Freitag einen Rückgang um 2,9%. Das Papier beendete den Handel bei 13,38 €.
Bereits am 22. Oktober hatte die Aktie in einem sehr schwachen Börsenumfeld nachgegeben. Laut einem Bericht der APA sank der ATX an diesem Handelstag um 4,6 Prozent. FACC verlor damals 6,2 Prozent.
Als Belastungen für den Gesamtmarkt nannte die APA negative Signale großer US-Technologiekonzerne sowie Inflations- und Konjunktursorgen. Diese Einordnung bezog sich auf das damalige Marktgeschehen und nicht auf den Handel am Freitag.
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