Fannie Mae Aktie: Gewinn schrumpft

Der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae meldet für 2025 einen Gewinnrückgang von 15 Prozent, hauptsächlich aufgrund höherer Kreditausfallrückstellungen. Gleichzeitig erreicht das Eigenkapital ein Allzeithoch.

Die Kernpunkte:
  • Nettogewinn fällt auf 14,4 Milliarden Dollar
  • Eigenkapital steigt auf Rekordwert von 109 Milliarden
  • Höhere Rückstellungen für Kreditausfälle belasten Ergebnis
  • Unternehmen senkt Kosten durch Personalabbau

Fannie Mae hat das vierzehnte Gewinnjahr in Folge abgeschlossen – doch die Zahlen fallen verhaltener aus als im Vorjahr. Der staatlich geförderte Hypothekenfinanzierer verdiente 2025 rund 15 Prozent weniger als 2024. Hauptgrund: deutlich höhere Rückstellungen für Kreditausfälle. Gleichzeitig erreichte das Eigenkapital einen Rekordwert.

Am 11. Februar 2026 legte Fannie Mae die Bilanz für 2025 vor. Der Nettogewinn sank auf 14,4 Milliarden Dollar, nach 17 Milliarden Dollar im Vorjahr. Das Eigenkapital stieg hingegen auf ein Allzeithoch von 109 Milliarden Dollar zum Jahresende – gegenüber 94,7 Milliarden Dollar zwölf Monate zuvor.

Kreditrisiken belasten das Ergebnis

Der Gewinnrückgang ist vor allem auf einen Schwenk bei den Kreditrückstellungen zurückzuführen. 2024 verbuchte Fannie Mae noch einen positiven Effekt von 186 Millionen Dollar aus aufgelösten Risikovorsorgen. Im abgelaufenen Jahr bildete das Unternehmen dagegen Rückstellungen in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar.

Zusätzlich verringerten sich die Bewertungsgewinne aus Fair-Value-Anpassungen um 1,7 Milliarden Dollar. Die Nettoerlöse blieben mit 29 Milliarden Dollar stabil. Im vierten Quartal erzielte Fannie Mae einen Gewinn von 3,5 Milliarden Dollar, nach 3,9 Milliarden Dollar im Vorquartal. Die Quartalsumsätze beliefen sich auf 7,3 Milliarden Dollar.

Personalabbau und Kostensenkung

Fannie Mae reduzierte 2025 die Belegschaft um rund 1.200 Mitarbeiter. Die Maßnahme trug dazu bei, die Verwaltungskosten um 40 Millionen Dollar zu senken. Insgesamt gingen die Nicht-Zinsaufwendungen um 141 Millionen Dollar zurück.

Trotz des Sparkurses stellte das Unternehmen dem US-Immobilienmarkt 409 Milliarden Dollar an Liquidität bereit. Damit unterstützte Fannie Mae rund 1,5 Millionen Haushalte durch Hypothekenkäufe und Refinanzierungen.

Leichter Anstieg bei Zahlungsausfällen

Die Quote ernsthaft notleidender Kredite im Einfamilienhausbereich stieg auf 0,58 Prozent, nach 0,56 Prozent Ende 2024. Bei Mehrfamilienhäusern erhöhte sich die Rate auf 0,74 Prozent. Die Eigenkapitalrendite auf das erforderliche CET1-Kapital bezifferte Fannie Mae für 2025 auf 10,2 Prozent.

Das Hypothekenunternehmen hat seine Kapitalausstattung deutlich gestärkt. Die gestiegenen einbehaltenen Gewinne führten zum Rekordeigenkapital – ein Puffer, der angesichts leicht steigender Ausfallraten an Bedeutung gewinnt.

Fannie Mae-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Fannie Mae-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Fannie Mae-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Fannie Mae-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Fannie Mae: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Fannie Mae