Fannie Mae Aktie: Stabile Steigerung!
Fannie Mae verzeichnet starke Kursgewinne nach einem 91,8-Millionen-Dollar-Wohnbau-Deal und regulatorischen Anpassungen der FHFA, während Analysten enorme Wertsteigerungspotenziale sehen.

- Kraftvoller Wochengewinn von über 4 Prozent
- 91,8-Millionen-Dollar-Finanzierung für Fertighaus-Siedlungen
- Erhöhte Kreditobergrenzen durch Aufsichtsbehörde FHFA
- Spektakuläre Kurszielanhebung um 1.050 Prozent
Die Papiere des US-Hypothekenfinanzierers beendeten die letzte Handelswoche mit einem kräftigen Plus von 4,18 Prozent auf 10,22 US-Dollar. Während Investoren die jüngsten Gewinne feiern, sorgen neue operative Deals und regulatorische Anpassungen für zusätzlichen Zündstoff. Ist das der Beginn einer nachhaltigen Neubewertung oder nur ein kurzes Strohfeuer?
Millionen-Deal im Wohnbau
Fannie Mae weitet die Kreditvergabe im Bereich der Fertighaus-Siedlungen massiv aus. Konkret sicherte sich UMH Properties über eine Fazilität bei Wells Fargo frisches Kapital in Höhe von 91,8 Millionen US-Dollar. Diese Transaktion unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im aktuellen Zinsumfeld.
Die Konditionen sprechen eine klare Sprache:
* Zinssatz: Fixiert auf 5,46 Prozent
* Laufzeit: 9 Jahre
* Sicherheit: Die Immobilien wurden auf 145,1 Millionen US-Dollar geschätzt – weit über den ursprünglichen Investitionskosten.
Damit festigt der Finanzierungsgigant seine kritische Rolle bei der Liquiditätsversorgung für erschwinglichen Wohnraum.
Neue Spielregeln der Aufsicht
Parallel dazu hat die US-Aufsichtsbehörde FHFA die Leitplanken für die Zukunft neu justiert. Die Kreditobergrenze für Einfamilienhäuser steigt auf 832.750 US-Dollar an. Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf die landesweit gestiegenen Immobilienpreise und erweitert den potenziellen Markt für Fannie Mae erheblich.
Gleichzeitig wurde das Ankaufvolumen für Mehrfamilienhaus-Darlehen für das Jahr 2026 auf 88 Milliarden US-Dollar festgesetzt. Ein klares Signal: Der Fokus liegt auf Stabilität und Liquidität, nicht auf blindem Volumenwachstum. Dass das operative Geschäft dennoch brummt, beweist der Anstieg des Garantiebuchs um 0,9 Prozent im Oktober 2025 – trotz konjunktureller Gegenwinde.
Analysten sehen gigantisches Potenzial
Was die Aktie jedoch wirklich treibt, sind aggressive Expertenschätzungen und wilde Spekulationen um die Zukunft der Struktur. Wedbush sorgte kürzlich für einen Paukenschlag am Markt: Die Analysten hoben ihr Kursziel um unfassbare 1.050 Prozent an und stuften das Papier auf “Outperform” hoch. Eine derartige Neubewertung deutet darauf hin, dass Profis auf fundamentale regulatorische Änderungen wetten.
Hedgefonds-Manager Bill Ackman gießt zusätzlich Öl ins Feuer. Zwar hält er einen klassischen Börsengang (IPO) kurzfristig für “weder machbar noch wünschenswert”, bringt aber einen Wechsel vom außerbörslichen Handel (OTC) an die New York Stock Exchange (NYSE) ins Spiel. Ackman schätzt, dass eine Restrukturierung den Wert der Einheiten Fannie Mae und Freddie Mac auf rund 400 Milliarden US-Dollar hieven könnte. Doch Vorsicht: Jede Privatisierung hängt letztlich von der Zustimmung des Kongresses ab.
Die Kombination aus soliden operativen Kennzahlen und der Fantasie einer Privatisierung dürfte die Volatilität in den kommenden Wochen hochhalten.
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