Faron Aktie: Hohe Verwässerung
Faron Pharmaceuticals schließt Bezugsrechtsemission ab und erhält 40,1 Millionen Euro. Die Aktienanzahl steigt um 67 Prozent, während die Mittel vollständig in die klinische Entwicklung von Bexmarilimab fließen.

- Bezugsrechtsemission bringt 40,1 Millionen Euro brutto
- Aktienanzahl steigt von 119 auf fast 200 Millionen
- Nettoerlös für Phase-II-Studie mit Bexmarilimab
- Erste Studienergebnisse bereits im Sommer 2026 möglich
Faron Pharmaceuticals hat die Finanzierung für die kommenden klinischen Studien gesichert. Während der Bruttoerlös von rund 40,1 Millionen Euro die Bilanz stärkt, müssen Altaktionäre eine erhebliche Verwässerung hinnehmen. Der Fokus des Unternehmens verschiebt sich nun vollständig auf die klinische Validierung seines wichtigsten Wirkstoffkandidaten.
Details der Kapitalerhöhung
Am Donnerstag verkündete das Unternehmen das finale Ergebnis der Bezugsrechtsemission. Insgesamt wurden über 80 Millionen neue Aktien zu einem Preis von je 0,50 Euro ausgegeben. Die bestehenden Aktionäre zeichneten rund 52 Prozent des Angebots direkt. Inklusive fester Zusagen von Ankerinvestoren und weiterer Garantien erreichte Faron etwa 70 Prozent des ursprünglich anvisierten Zielvolumens.
Die Auswirkungen auf die Kapitalstruktur sind massiv. Die Anzahl der ausstehenden Aktien steigt von rund 119 Millionen auf fast 200 Millionen Stück. Für die bisherigen Anteilseigner bedeutet dies eine Verwässerung von 67,1 Prozent. Zusätzlich autorisierte das Board die Ausgabe von 1,5 Millionen neuen Optionsscheinen an IPF SICAV-FIAR zu einem Ausübungspreis von ebenfalls 0,50 Euro.
Fokus auf die klinische Pipeline
Der Nettoerlös von geschätzt 32,8 Millionen Euro ist fest für die Forschung eingeplant. Im Zentrum steht eine Phase-II-Studie mit 90 Patienten für den Wirkstoffkandidaten Bexmarilimab, der zur Behandlung des myelodysplastischen Syndroms (HR-MDS) untersucht wird. Zudem sollen die Mittel bis zu fünf weitere, von Prüfärzten initiierte Studien unterstützen.
Der Zeitplan für die kommenden Meilensteine ist eng getaktet. Der Handel der neuen Aktien an den Märkten AIM und First North soll voraussichtlich am 15. April 2026 beginnen. Erste Ergebnisse zur vollständigen Remission aus der Phase-II-Studie könnten im Sommer 2026 vorliegen, etwa drei Monate nach dem Start der Patientenrekrutierung.
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