Fat Prophets Fund: Japan und Gold beflügeln
Der Fat Prophets Global Contrarian Fund profitiert von Rekordhochs bei Edelmetallen und starken japanischen Finanzwerten. Der Fonds reduziert sein US-Dollar-Engagement und setzt vermehrt auf chinesische Tech-Aktien.

- Starke Performance durch Gold, Silber und Platin
- Japanische Banken profitieren von Zinspolitik
- Aktive Reduzierung der US-Dollar-Gewichtung
- Portfolio-Umbau hin zu chinesischen Tech-Werten
Der Fat Prophets Global Contrarian Fund verzeichnete bis Mitte Februar einen deutlichen Anstieg seines geschätzten Nettoinventarwerts (NTA). Vor allem die Rallye bei Edelmetallen und Gewinne bei japanischen Aktien trieben die Performance an. Damit setzt sich der positive Trend aus dem Januar fort, in dem der Fonds von einem schwächeren US-Dollar und gezielten Positionierungen in China profitierte.
- Performance-Treiber: Edelmetalle, japanische Banken und China-Tech.
- Rohstoffe: Rekordhochs bei Gold, Silber und Platin im Januar.
- Währungsstrategie: Aktive Reduzierung der US-Dollar-Gewichtung.
- Portfolio-Umbau: Einstieg bei Baidu; Trennung von westlichen Tech-Werten.
Edelmetalle und Währungseffekte
Die starke Entwicklung im Januar basierte maßgeblich auf den Positionen in Edelmetallen. Gold, Silber und Platin erreichten neue Allzeithochs. Fundamentale Unterstützung lieferten strukturelle Angebotsdefizite sowie historisch niedrige Lagerbestände an den Börsen. Zusätzlich stützten anhaltende Käufe durch Zentralbanken die Preise.
Parallel dazu profitierte der Fonds von einem schwächeren US-Dollar. Da die US-Inflationsdaten und Einzelhandelsumsätze hinter den Erwartungen zurückblieben, festigten sich am Markt die Erwartungen für weitere Zinssenkungen der Federal Reserve im laufenden Jahr. Der Fonds nutzte diese Entwicklung, um sein Dollar-Engagement gezielt abzubauen.
Japanische Banken im Aufwind
Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor waren japanische Finanzwerte. Doch was treibt diese Institute derzeit so dynamisch an? Die Normalisierung der Geldpolitik durch die Bank of Japan sorgt für eine steilere Zinskurve und nährt die Erwartung weiterer Zinserhöhungen. Kernbeteiligungen wie Sumitomo Mitsui, Mizuho und Mitsubishi UFJ meldeten solide Gewinne und steigerten ihre Ausschüttungen an die Aktionäre. Der Fonds stuft japanische Finanzwerte weiterhin als mittelfristige strukturelle Chance ein.
Anpassungen gab es auch im Industriesektor. Bereits im Dezember wurde die Position beim Baustoffspezialisten James Hardie aufgestockt, um von einem erwarteten Aufschwung am US-Immobilienmarkt zu profitieren. Das Unternehmen lieferte daraufhin Quartalsergebnisse, die die Markterwartungen übertrafen.
Rotation im Technologiesektor
Zuletzt reagierte der Fonds auf den verstärkten Ausverkauf globaler Technologiewerte. Anleger sorgen sich zunehmend über die disruptiven Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf etablierte Geschäftsmodelle. Während das Management die Verkäufe teilweise für übertrieben hält, sieht es das Risiko einer anhaltenden Abwärtsbewegung im Sektor.
Konsequenterweise wurden die Positionen in Genius Sports und Coupang veräußert. Der Fokus liegt nun verstärkt auf chinesischen Technologieunternehmen wie Baidu oder GDS Holdings. Hier sieht der Fonds eine deutliche Bewertungsdiskrepanz zu US-Titeln. Chinesische Tech-Aktien werden aufgrund ihrer niedrigeren Bewertung und größeren Widerstandsfähigkeit als vergleichsweise sicherer Hafen positioniert. Der Fonds behält seine antizyklische Strategie bei und konzentriert sich auf das Identifizieren globaler Wendepunkte.
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