Ferrari Aktie: Doppelter Zahltag naht

Ferrari schüttet am 5. Mai eine deutlich erhöhte Dividende aus und legt zeitgleich die Quartalszahlen vor. Das Unternehmen setzt zudem sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm fort.

Die Kernpunkte:
  • Dividendenausschüttung von 3,615 Euro je Aktie
  • Zeitgleiche Veröffentlichung der Q1-Zahlen
  • Fortführung des milliardenschweren Rückkaufprogramms
  • Aktie notiert technisch im überverkauften Bereich

Für Ferrari-Aktionäre wird der 5. Mai 2026 ein ungewöhnlich dichter Termin. An diesem Tag schüttet der Sportwagenhersteller seine Dividende aus — und präsentiert zeitgleich die Quartalszahlen. Wer heute noch nicht auf der Aktionärsliste stand, geht dabei leer aus.

Der Record Date für die Dividende fiel auf den heutigen 21. April. Wer die Aktie nicht bis heute hielt, erhält keine Ausschüttung. Ferrari zahlt €3,615 je Aktie — rund 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt fließen damit knapp €640 Millionen an die Aktionäre.

Rückkäufe laufen parallel

Die Dividende ist nur ein Teil des Kapitalrückgabeprogramms. Ferrari führt aktuell die zweite Tranche eines milliardenschweren Aktienrückkaufprogramms durch. Bis 2030 plant der Konzern Rückkäufe im Gesamtvolumen von rund €3,5 Milliarden.

Seit Jahresbeginn hat Ferrari bereits 924.482 eigene Aktien zurückgekauft — für insgesamt rund €272,6 Millionen. Die Hauptversammlung vom 15. April erneuerte die Ermächtigung des Vorstands, bis zu zehn Prozent der ausstehenden Aktien zurückzukaufen. Ferner beschloss die HV die Einziehung eigener Aktien, was den Gewinn je Aktie rechnerisch verbessert.

Q1-Zahlen als nächster Prüfstein

Am 5. Mai liefert Ferrari also gleich zwei Signale auf einmal: Dividendenzahlung und Quartalsbericht. Das Management hat für 2026 klare Ziele gesetzt — rund €7,5 Milliarden Umsatz und eine EBITDA-Marge von 39 Prozent. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Ferrari €7,15 Milliarden Umsatz, das operative Ergebnis stieg um zwölf Prozent auf €2,11 Milliarden.

Die Aktie notiert aktuell bei €311,80 und damit knapp zehn Prozent über dem 52-Wochen-Tief vom März. Vom Jahreshoch bei €447,60 ist sie allerdings noch weit entfernt. Der RSI von 29 signalisiert, dass der Titel technisch überverkauft wirkt — ein Umstand, den die Q1-Zahlen am 5. Mai entweder korrigieren oder bestätigen werden.

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