Ferrari erhöht Geschäftsprognose um 50 Mio. Euro

Der Luxus-Autobauer Ferrari hob am Montag seine Geschäftsprognose für das Gesamtjahr 2016 um 50 Mio. Euro an. Zu Jahresbeginn wurde Ferrari von Fiat Chrysler abgespalten und hat eine Holding-Gesellschaft in den Niederlanden. Besonders gut verkauften sich bisher die Modelle 488 GTB, 488 Spider und der F12 tdf (Tour de France), das Beste, Stärkste und Schnellste, was Ferrari jemals als GT-Straßenauto gebaut hat.

© Ferrari
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Mit seinem Geschäftsergebnis ist der Autobauer aus dem norditalienischen Maranello weitaus erfolgreicher als in der zu Ende gehenden Formel 1-Saison. Der Nettogewinn stieg im dritten Quartal auf 113 Mio. Euro. Das ist eine Steigerung um 20 % im Vergleich zu 2015.

Ferrari hebt Prognose an

Auf dieser Grundlage hob der Konzern die Prognose für das gesamte Jahr an. Beim EBITDA (operativem Ergebnis, um Sonderfaktoren bereinigt) rechnet man jetzt mit 850 Mio. Euro statt vorher mit 800 Mio. Euro. Im dritten Quartal erreichte Ferrari einen Betriebsgewinn von 234 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 10 % gegenüber 2015. Der Umsatz legte um 8 % auf 783 Mio. Euro zu.

In den letzten drei Monaten verkaufte Ferrari knapp 2.000 Fahrzeuge und steigerte damit das Ergebnis um 1,5 %. Der stärkste Anstieg ging mit 15 % von China aus, hier konnten allerdings nur 180 Fahrzeuge verkauft werden. 2016 sollen weltweit circa 8.000 Sportwagen ausgeliefert werden.

Mit den Zahlen von Montag befindet sich Ferrari auf die Überholspur der Autobauer. Der Kurs legte am Montag nach Bekanntgabe der Zahlen um rund 7 % auf ca. 49,20 Euro zu. Damit erreicht man fast den höchsten Wert des letzten Jahres von etwas mehr als 51 Euro.

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