Ferronordic Aktie: Fokus USA

Ferronordic verzeichnet starkes Wachstum in Nordamerika, doch die Schwäche auf dem deutschen Markt belastet weiterhin das Gesamtergebnis. Die strategische Fokusverschiebung Richtung USA wird durch eine Akquisition gestärkt.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzwachstum von 7 Prozent im US-Segment
  • Starker Umsatzeinbruch von 36 Prozent in Deutschland
  • Akquisition stärkt Präsenz in Nordamerika
  • Nettoverschuldung deutlich reduziert

Ferronordic zeigt aktuell eine deutliche operative Zweiteilung. Während das Geschäft in den USA dynamisch wächst, belastet die anhaltende Schwäche auf dem deutschen Markt das Gesamtergebnis. Können die Erfolge in Nordamerika die europäischen Defizite dauerhaft kompensieren?

Gegensätzliche Regionalentwicklung

Im vierten Quartal 2025 sank der Konzernumsatz um 10 Prozent auf 1,21 Milliarden SEK. Trotz des Rückgangs blieb die Profitabilität resilient: Das bereinigte Betriebsergebnis lag bei 54 Millionen SEK.

Haupttreiber dieser Entwicklung war das US-Segment. Dort stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 811 Millionen SEK bei einer operativen Marge von 9,0 Prozent. Im Gegensatz dazu bleibt der deutsche Markt eine Herausforderung. Hier brach der Umsatz um 36 Prozent auf 360 Millionen SEK ein, was zu einem operativen Verlust in dieser Region führte.

Expansion in Nordamerika

Die strategische Ausrichtung verschiebt sich zunehmend in Richtung Übersee. Mit dem Abschluss der Übernahme von Housby Heavy Equipment in Iowa am 30. Januar stärkt das Unternehmen seine Präsenz in einer Wachstumsregion. Vor allem die Nachfrage durch Infrastrukturprojekte und Rechenzentren stützt die Erwartungen für diesen Markt.

Analysten werten die US-Aktivitäten zunehmend als zentralen Bestandteil der Investmentstory. Erste Anpassungen der Prognosen für das Betriebsergebnis der Jahre 2026 und 2027 zeigen nach oben. Als wesentliche Faktoren gelten hierbei die robuste Performance in den USA und die erwarteten Beiträge aus der Housby-Akquisition.

Bilanzdisziplin und Ausblick

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Bilanz. Bis Ende des vergangenen Jahres reduzierte Ferronordic die Nettoverschuldung auf 1,62 Milliarden SEK. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA verbesserte sich damit auf 3,4x. Das Management strebt für das laufende Geschäftsjahr eine weitere Senkung dieser Kennziffer auf unter 3,0x an.

Für das Geschäftsjahr 2025 wird keine Dividende ausgeschüttet. Erste konkrete Daten zur Integration der Housby-Übernahme sowie zum Fortschritt der Restrukturierung in Deutschland wird der Zwischenbericht für das erste Quartal 2026 liefern. Die Veröffentlichung ist für den 13. Mai geplant.

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