Fielmann geht doch noch online

Viele Jahre hat sich die Optiker-Kette Fielmann geweigert, seine Brillen über das Internet zu verkaufen und lediglich Kontaktlinsen angeboten.

Und eigentlich geben die Verkäufe ihnen Recht. Denn in knapp 600 Filialen hat Fielmann letztes Jahr eine Milliarde Euro verdient. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Brille muss angepasst werden

Lange galt bei Fielmann die Devise, dass eine Brille an Nase und Stirn angepasst und zentriert werden, muss, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Doch man will sich von der Konkurrenz wie Mister Spex und Co. nicht abhängen lassen.

Neue Technik bei Fielmann

Um aber seiner „Philosophie“ treu zu bleiben, entwickelt Fielmann jetzt eine neue Technik, die es im Internet technisch möglich machen soll, dass sich die individuelle Sehstärke ermittelt lässt. Mit ihr kann sich dann die neue Brille anpassen und zentrieren lassen.

Diese Entwicklung werde zwar noch länger als ein halbes Jahr dauern, “aber sicher keine zehn Jahre mehr”.  Dies sagte Marc Fielmann, Junior des Unternehmens, in einem Interview mit dem “Handelsblatt”. Die Digitalabteilung von Fielmann will den Wandel mit­initiieren. Denn die Hamburger halten bereits ein Patent zur Zentrierung von Brillen per Videoaufnahme.

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