Fielmann: Wie schlimm kann es noch werden?

Der Wochenauftakt ist bei der Optiker-Kette Fielmann gründlich daneben gegangen. Die Aktie fiel am gestrigen Handelstag um fast 6 % auf 50,75 Euro. Und hat damit nun ein veritables charttechnisches Problem.

Denn mit dem jüngsten Kurssturz kann die bislang immer noch für möglich gehaltene Verteidigung der Unterstützungszone bei rund 53,50 Euro/54,00 Euro zu den Akten gelegt werden.

Fielmann blickt in den Chart-Abgrund

Damit wachsen die Risiken, dass hier nun der ganz große Ausverkauf startet. Zwar gibt es auf dem derzeitigen Niveau noch eine kleine Möglichkeit einer Stabilisierung. Doch hört man sich im Markt um, schauen insbesondere die Chartlisten schon längst auf die nächste Unterstützungszone, die allerdings erst im Bereich von 44/45 Euro liegt. Die Frage bleibt:

Warum jetzt dieser Ausverkauf?

Anstoß gab eine erneuerte Verkaufsempfehlung durch Hauck & Aufhäuser, die gleichzeitig ihr Kursziel von 45 Euro auf 44 Euro abgesenkt haben. Die Analysten rechnen damit, dass die bislang kommunizierten Ziele für das ablaufende dritte Quartal zu ambitioniert sein könnten, da auch Fielmann wie viele andere Einzelhandelsfirmen unter einer schwachen Nachfrage und steigenden Kostendruck stehen würde. Angesichts der vorher schon extrem angeschlagenen Charttechnik war dies wohl nur das Zünglein an der Waage, um einen weiteren Sell-Off zu initiieren.

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