Figma Aktie: 333 Millionen Dollar Q1-Umsatz
Figma übertrifft Erwartungen im ersten Quartal 2026 dank KI-Monetarisierung und steigert Umsatz um 46 Prozent.

- Umsatzsprung um 46 Prozent
- KI-Credit-System treibt Einnahmen
- Kundenwachstum von 54 Prozent
- Jahresprognose deutlich angehoben
Figma hat mit dem ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 einen starken Beleg geliefert, dass sich seine KI-Funktionen in bare Umsätze übersetzen lassen. Der Markt reagierte prompt. Die Aktie sprang im späten Handel und legte heute in Frankfurt um 18,90 Prozent auf 20,45 Euro zu.
Der Auslöser ist klar: Umsatz, Gewinn und Nutzerwachstum lagen deutlich über den Erwartungen. Figma erzielte 333,44 Millionen Dollar Erlös und damit 46 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten weniger auf dem Zettel. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie meldete das Unternehmen 0,10 Dollar nach erwarteten 0,06 Dollar.
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Wachstum zieht breiter an
Das Wachstum kommt nicht nur aus einem einzelnen Produkt. Die Zahl der zahlenden Kunden stieg um 54 Prozent auf rund 690.000. Bei Großkunden legte Figma ebenfalls kräftig zu: 1.525 Kunden bringen inzwischen jeweils mehr als 100.000 Dollar wiederkehrenden Jahresumsatz ein, ein Plus von 48 Prozent.
Besonders stark ist die Bindung. Die Net-Dollar-Retention kletterte auf 139 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert seit zwei Jahren. Das heißt: Bestehende Kunden geben im Schnitt deutlich mehr aus als zuvor. Für ein SaaS-Modell ist das ein zentraler Treiber.
KI wird zum Umsatztreiber
Im Mittelpunkt des Berichts steht die Monetarisierung der KI-Werkzeuge. Seit Mitte März arbeitet Figma mit einem Credit-System für seine erweiterten Funktionen. Mehr als 75 Prozent der Organisations- und Unternehmenskunden haben ihre anfänglichen KI-Guthaben bereits überschritten. Über 95 Prozent dieser Nutzer bleiben aktiv in der Plattform.
Auch einzelne Produkte kommen gut an. Figma Make nutzt laut Management bereits 60 Prozent der großen Unternehmenskunden wöchentlich. Das ist ein wichtiger Punkt, weil viele Anleger genau darauf schauen: Reicht die Nutzung von KI-Funktionen aus, um daraus dauerhaft höhere Einnahmen zu machen?
Ausblick bleibt ambitioniert
Der Vorstand hob die Jahresprognose an. Für 2026 erwartet Figma nun Umsätze zwischen 1,422 und 1,428 Milliarden Dollar. Das sind 55 Millionen Dollar mehr als zuvor veranschlagt. Für das zweite Quartal stellt das Unternehmen Erlöse von 348 bis 350 Millionen Dollar in Aussicht.
Auch die Profitabilität bleibt ordentlich. Die nicht nach GAAP berechnete operative Marge lag bei 16 Prozent, der freie Cashflow bei 89 Millionen Dollar. Figma verfügt zudem über 1,6 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln. Der Kurs notiert zwar weit über dem 50-Tage-Durchschnitt von 18,69 Euro, liegt aber weiter deutlich unter dem 200-Tage-Schnitt von 34,15 Euro. Der RSI von 26,2 zeigt zugleich ein klar überverkauftes Bild.
Die Bewertung bleibt trotzdem ein Streitpunkt. Einige Häuser haben ihre Kursziele zuletzt angepasst, halten aber an ihren Einstufungen fest. Der Markt honoriert derzeit vor allem das starke Wachstum und die frühe Monetarisierung der KI-Funktionen. Am Ende dürfte die nächste Bewährungsprobe mit dem zweiten Quartal kommen, wenn sichtbar wird, ob die hohe Nutzung der neuen Tools auch beim Umsatz weiter durchschlägt.
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