FintechWerx Aktie: Europa-Pläne
FintechWerx plant mit Partnern ein reguliertes Zahlungsinstitut in Gibraltar, investiert 250.000 Pfund für 20% Beteiligung. Der Abschluss hängt von Lizenz und Verträgen ab.

- Absichtserklärung für Zahlungsinstitut in Gibraltar
- 250.000 Pfund für 20% Beteiligung geplant
- Zulassung als Class C Payment Institution angestrebt
- Keine verbindliche Zusicherung für Transaktionserfolg
FintechWerx treibt die Expansion nach Europa voran – zumindest auf dem Papier. Das Unternehmen hat eine unverbindliche Absichtserklärung unterschrieben, um in Gibraltar gemeinsam mit zwei Partnern ein reguliertes Zahlungsinstitut aufzubauen. Entscheidend wird jetzt: Kommt die nötige Lizenz tatsächlich durch?
Geplantes Zahlungsinstitut in Gibraltar
Vorgesehen ist die Gründung einer neuen Gesellschaft in Gibraltar. Diese soll eine Zulassung als Class C Payment Institution nach dem dortigen Rechtsrahmen (Financial Services Act 2019 sowie Payment Services Regulations 2020) beantragen. Ohne grünes Licht der Gibraltar Financial Services Commission geht dabei nichts.
Die geplante Einheit soll zudem als Payment Facilitator (PayFac) arbeiten. Dafür sind Sponsor-Modelle mit Principal-Mitgliedsinstituten von Visa und Mastercard vorgesehen – ebenfalls vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen und der jeweiligen Scheme-Freigaben.
Beteiligung und finanzielle Zusagen
Nach den skizzierten Bedingungen will FintechWerx 250.000 Pfund investieren und dafür 20% an der neuen Gibraltar-Gesellschaft erhalten. CardCorp und Stream Innovation Group sollen jeweils 40% halten.
Zusätzlich hat FintechWerx im Rahmen der LOI 50.000 Pfund für regulatorische, rechtliche und Gründungskosten zugesagt, um die Vorbereitung voranzubringen. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass es keine Zusicherung gibt, dass die Transaktion zustande kommt oder dass eine regulatorische Genehmigung erteilt wird.
Warum Gibraltar – und was bisher feststeht
Als Grund für Gibraltar nennen die Partner den klar definierten regulatorischen Rahmen. Laut Mitteilung soll das Projekt außerdem zu europäischen Initiativen rund um digitale Souveränität und wirtschaftliche Autonomie passen. Die Plattform soll integrierte Processing- und Settlement-Funktionen nutzen, um eine skalierbare Ausweitung in europäischen Märkten zu ermöglichen.
Wichtig: Die Absichtserklärung ist grundsätzlich unverbindlich. Bindend sind nur einzelne Punkte wie Vertraulichkeit sowie Finanzierungszusagen für erste regulatorische und rechtliche Vorarbeiten. Der Abschluss hängt von finalen Verträgen, der Aufsichtsgenehmigung und weiteren üblichen Vollzugsbedingungen ab.
Einordnung der jüngsten Schritte
Die Gibraltar-Pläne folgen auf weitere jüngere Aktivitäten: Anfang dieses Monats meldete FintechWerx eine Investition von 50.000 US-Dollar in AetherEV Energy. Im Januar kündigte das Unternehmen zudem eine Absichtserklärung für eine exklusive weltweite Lizenz an einer proprietären „High Risk Shield“-Technologie an.
Der Gibraltar-Vorstoß ist damit zwar der bislang konkretste Schritt Richtung Europa-Zugang. Operativ wird daraus aber erst dann ein Projekt mit Substanz, wenn verbindliche Verträge stehen und die Aufsicht in Gibraltar die Zulassung erteilt.
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