First Majestic: 676.000 Unzen Silber eingelagert
First Majestic Silver hält große Mengen Silber und Gold zurück, um auf steigende Preise zu setzen. Die Strategie wird durch Rekordliquidität gestützt.

- Rund 676.000 Unzen Silber eingelagert
- Liquide Mittel von 1,1 Milliarden Dollar
- Marge pro Unze auf 52 Dollar gestiegen
- Analysten bestätigen Kaufempfehlung
First Majestic Silver geht in die Offensive. Das Management hält aktuell große Mengen der eigenen Produktion zurück. Anstatt Silber und Gold sofort zu verkaufen, füllt das Unternehmen die Lager. Die Führung setzt damit auf eine klare Karte: steigende Edelmetallpreise in der nahen Zukunft.
Konkret lagern derzeit rund 676.000 Unzen Silber und 2.700 Unzen Gold in den Tresoren. Der Marktwert dieser Bestände beläuft sich auf etwa 63 Millionen Dollar. Diese taktische Entscheidung unterscheidet den Konzern deutlich von der Konkurrenz. Die meisten Mitbewerber verkaufen ihre geförderten Metalle direkt zum aktuellen Marktpreis.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei First Majestic Silver?
Finanzielle Stärke erlaubt Lageraufbau
Möglich wird dieser Schritt durch eine prall gefüllte Kasse. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel in Rekordhöhe von 1,1 Milliarden Dollar. Diese finanzielle Flexibilität erlaubt es dem Vorstand, auf den perfekten Verkaufszeitpunkt zu warten. Die operative Liquidität bleibt dabei unangetastet.
Die Strategie fußt auf einer massiven Ausweitung der Gewinnspannen. Im jüngsten Quartal erzielte das Unternehmen einen durchschnittlichen Silberpreis von 86,35 Dollar je Unze. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 33,10 Dollar. Parallel dazu kletterte die Marge pro Unze auf rund 52 Dollar.
Ein Jahr zuvor blieben lediglich 13 Dollar hängen. Dieser Anstieg um 300 Prozent gelang trotz höherer Kosten. Die Gesamtkosten der Produktion (AISC) stiegen auf 29,76 Dollar je Unze Silber-Äquivalent. Ein Grund dafür sind höhere Boni für die Belegschaft, die an den Metallwert gekoppelt sind.
Expansion in Mexiko
Die Minen in Mexiko liefern Ergebnisse im Rahmen der Prognosen. Die Silberproduktion erreichte zuletzt 3,5 Millionen Unzen. Das entspricht etwa einem Viertel des Jahresziels für 2026. Beim Gold liegt die Ausbeute sogar leicht über den Erwartungen.
In der zweiten Jahreshälfte 2026 stehen wichtige Meilensteine an. Die Kapazität der Santa-Elena-Mühle soll auf 3.500 Tonnen pro Tag steigen. Bei Los Gatos peilt das Management 4.000 Tonnen täglich an. Neue Subunternehmer unterstützen dieses Ziel.
Bewertung und Ausblick
Analysten bewerten den Kurs positiv. H.C. Wainwright bestätigt die Einstufung „Buy“ mit einem Kursziel von 30,75 Dollar. Die Experten erwarten sinkende Produktionskosten in den kommenden Monaten. Das dürfte die Margen weiter stützen.
An der Börse wird die Aktie mit einem Aufschlag gehandelt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 33. Trotz einer leichten Korrektur in den letzten 30 Tagen steht seit Jahresbeginn ein Plus von fast 25 Prozent zu Buche. Am 22. Mai 2026 notiert das Papier bei 17,09 Euro.
First Majestic Silver-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue First Majestic Silver-Analyse vom 22. Mai liefert die Antwort:
Die neusten First Majestic Silver-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für First Majestic Silver-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
First Majestic Silver: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




