First Majestic Silver Aktie: Positive Resonanz!

Der Silberproduzent meldet Rekordzahlen für 2025 und kündigt eine strategische Neuausrichtung an, die künftig die Margen vor die reine Fördermenge stellt.

Die Kernpunkte:
  • Historische Produktionsrekorde und starke Finanzergebnisse
  • Strategische Fokussierung auf Profitabilität statt Mengenwachstum
  • Verdopplung der Dividendenrichtlinie auf zwei Prozent
  • Vielversprechende Explorationsergebnisse in Nevada

First Majestic Silver hat ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2025 hinter sich. Neben historischen Produktionsrekorden und einer prall gefüllten Kasse überrascht das Management nun mit einer strategischen Kehrtwende für die kommenden Monate. Anstatt die reinen Fördermengen weiter in die Höhe zu treiben, rückt ab sofort die Profitabilität in den Mittelpunkt.

Die Basis für diese Neuausrichtung bildet ein finanziell extrem starkes viertes Quartal 2025. Mit einem Umsatz von 463,9 Millionen US-Dollar und einem Gewinn pro Aktie von 0,30 US-Dollar übertraf der Bergbaukonzern die Analystenerwartungen deutlich. Diese fundamentale Stärke erklärt auch den massiven Aufwärtstrend an der Börse: Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein Plus von über 246 Prozent und notiert aktuell bei 21,33 Euro. Die wirtschaftliche Stabilität spiegelt sich zudem direkt in der Ausschüttungspolitik wider. Das Unternehmen verdoppelt seine Dividendenrichtlinie auf zwei Prozent des Gesamtumsatzes, wobei die nächste Zahlung für Mitte März 2026 angesetzt ist.

Marge statt Masse

Obwohl die Silberproduktion 2025 um 84 Prozent auf 15,4 Millionen Unzen anstieg, drosselt das Management nun bewusst das Tempo. Für das Jahr 2026 peilt First Majestic eine leicht reduzierte Silberförderung zwischen 13,0 und 14,4 Millionen Unzen an. Der Grund für diesen Schritt ist eine klare Priorisierung der Margen. Durch den Abbau höhergradiger Erze will der Konzern die Erträge maximieren und gleichzeitig die Lebensdauer seiner Kernminen verlängern.

Auf Preisabsicherungen verzichtet das Management dabei komplett. First Majestic setzt stattdessen auf Direktverkäufe in einem Markt, der laut Unternehmensangaben das sechste Jahr in Folge ein strukturelles Angebotsdefizit aufweist, getrieben durch die hohe industrielle Nachfrage aus den Bereichen Photovoltaik und Elektromobilität.

Potenzial in Nevada

Parallel zur finanziellen Optimierung treibt der Konzern die Exploration voran. Das Bohrprogramm 2025 auf dem Jerritt Canyon Goldprojekt in Nevada lieferte vielversprechende Ergebnisse. Mit 57 Bohrlöchern über 18.300 Meter suchten die Geologen gezielt nach neuen mineralisierten Zonen unterhalb der bisherigen Gesteinsschichten. Die Resultate deuten auf eine mögliche Erweiterung der bisherigen Ressourcen hin, sowohl für den Untertage- als auch für den geplanten Tagebau. Ein formelles Update der offiziellen Ressourcenschätzung steht allerdings noch aus.

In den kommenden Monaten stehen für First Majestic Silver konkrete Meilensteine an. CEO Keith Neumeyer kündigte zeitnahe Neuigkeiten zur weiteren geologischen Entwicklung von Jerritt Canyon an. Gleichzeitig laufen Verhandlungen zur Beilegung einer offenen Steuerfrage, deren endgültigen Abschluss das Management noch für das laufende Jahr 2026 anstrebt.

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