First Majestic Silver Aktie: Weniger ist mehr
First Majestic Silver senkt die Produktionsguidance für 2026, um sich auf hochgradige Erze zu fokussieren und die Profitabilität zu steigern. Das Unternehmen investiert parallel in Kapazitätserweiterungen.

- Rekordproduktion von 15,4 Mio. Unzen Silber in 2025
- Produktionsziel für 2026 bewusst reduziert
- Fokus auf höhergradige Erze für bessere Margen
- Ausbau der Mahlkapazitäten an zwei Standorten
First Majestic Silver hat 2025 Rekorde gebrochen — und dreht nun bewusst an der Produktionsbremse. Die Strategie dahinter ist keine Schwäche, sondern ein kalkulierter Kurswechsel in einem Silbermarkt mit strukturellem Angebotsdefizit.
Rekordproduktion als Ausgangspunkt
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 war für das Unternehmen außergewöhnlich stark. Die Silberproduktion kletterte auf einen Rekordwert von 15,4 Millionen Unzen — ein Plus von 84 Prozent gegenüber 2024. Wesentlicher Treiber war die Übernahme von Los Gatos sowie gestiegene Fördermengen in San Dimas und La Encantada. Der Jahresumsatz erreichte 1,26 Milliarden US-Dollar, die Kassenreserven beliefen sich zum Jahresende auf rund eine Milliarde US-Dollar.
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Strategie: Marge statt Volumen
Für 2026 hat First Majestic die Produktionsguidance bewusst auf 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen gesenkt. Hinter dieser Reduktion steckt eine klare Logik: Das Unternehmen will sich auf höhergradige Erze konzentrieren, um bei anhaltend hohen Silberpreisen — zuletzt zwischen 84 und 100 US-Dollar je Unze — die Profitabilität zu maximieren statt bloß Volumen zu liefern.
Parallel investiert First Majestic in die Infrastruktur. Die Santa-Elena-Mühle wird von 3.200 auf 3.500 Tonnen pro Tag ausgebaut, die Los-Gatos-Mühle soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Kapazität von 4.000 Tonnen pro Tag erreichen.
Jerritt Canyon als Wachstumsoption
Anfang März meldete das Unternehmen vielversprechende Explorationsergebnisse aus dem Bohrkampagne 2025 an der Jerritt Canyon Goldmine in Nevada. Rund 18.300 Meter Bohrungen in 57 Bohrlöchern zeigten, dass die mineralisierten Zonen zwischen den Zielen Mahala, Javelin und Saval breiter und kontinuierlicher verlaufen als bisher angenommen. Das eröffnet die Möglichkeit, den Tagebau als zusätzliche Abbaumethode neben dem bestehenden Untertagebetrieb einzusetzen — und damit das 30.000 Hektar große Landpaket in Nevada langfristig stärker zu nutzen.
Hinzu kommt die vertikale Integration über die eigene Münzprägung: 2025 wurden 12 Prozent der Silberproduktion zu Münzen und Barren verarbeitet, dieser Anteil soll künftig auf 20 Prozent oder mehr steigen. In einem Markt, der sich im sechsten Jahr seines strukturellen Angebotsdefizits befindet, dürfte diese Positionierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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