First Phosphate Aktie: 70 Prozent Phosphorsäure-Anstieg im Juni
First Phosphate treibt den Aufbau einer LFP-Lieferkette voran, was die Verluste im vierten Quartal auf 0,08 CAD je Aktie steigen ließ.

- Verlust pro Aktie auf 0,08 CAD gestiegen
- Jahresverlust von 0,21 CAD je Aktie
- Phosphorsäurepreise in China stark gestiegen
- Ford und CATL eröffnen neues LFP-Werk
First Phosphate treibt den Aufbau einer nordamerikanischen Lieferkette für LFP-Batterien voran. Das kostet Geld. Die aktuellen Geschäftszahlen spiegeln die intensive Erschließungsphase in Quebec wider.
Im vierten Quartal stieg der Verlust pro Aktie auf 0,08 CAD. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 0,02 CAD.
Der gesamte Jahresverlust summierte sich bis Februar 2026 auf 0,21 CAD je Aktie. Das Unternehmen investiert massiv in seine Projekte für Apatit, Magnetit und Ilmenit. Ziel ist die Produktion von Kathodenmaterial für den boomenden Batteriemarkt.
Rohstoffpreise ziehen kräftig an
Während First Phosphate investiert, steigen die Preise am Weltmarkt. In China verteuerte sich Phosphorsäure im Juni 2026 um rund 70 Prozent. Eine Tonne kostete dort zuletzt 11.600 Yuan.
Parallel dazu kletterten die Preise für LFP-Material im Juni auf über 61.000 Yuan pro Tonne. Das entspricht einem Plus von gut 19 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Steigende Schwefelpreise treiben diese Entwicklung an.
Während führende Hersteller voll ausgelastet sind, geraten kleinere Akteure unter Margendruck. Zehn große Kathodenproduzenten haben bereits auf neue Preismodelle umgestellt. Diese berücksichtigen nun Schwankungen bei Lithiumcarbonat und Phosphorsäure gleichermaßen.
Strategisches Umfeld in Nordamerika
In den USA unterzeichneten Behörden Ende Juni eine achtmonatige Aussetzung der Antidumpingzölle auf marokkanische Phosphatdünger. Dies soll Engpässe bei Ammoniak und Schwefel abmildern, die durch logistische Probleme im Persischen Golf entstanden sind.
Indes wächst die Nachfrage nach batterietauglichem Phosphat. In Michigan nahm ein neues LFP-Batteriewerk von Ford und CATL den Betrieb auf. Die Fabrik hat eine Kapazität von 20 Gigawattstunden.
Anleger blicken derzeit auf eine Aktie, die bei 1,03 Euro notiert. Seit Jahresbeginn legte das Papier um fast 57 Prozent zu. Damit hält der Wert einen massiven Sicherheitsabstand zum Tief von 0,38 Euro.
Analysten trauen dem Titel in Kanada deutlich mehr zu. Sie vergeben ein Kursziel von 3,62 CAD. Der technische Indikator RSI liegt mit 48 Punkten derzeit in einem neutralen Bereich.
Die erste Auslieferung aus dem neuen Werk in Michigan ist noch für das laufende Jahr 2026 geplant. Das untermauert den wachsenden Bedarf an lokalen Rohstoffen für die Batterieproduktion.
First Phosphate-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue First Phosphate-Analyse vom 2. Juli liefert die Antwort:
Die neusten First Phosphate-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für First Phosphate-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
First Phosphate: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




