First Phosphate Aktie: Anteilsbase wächst auf 12.501 Aktionäre
First Phosphate gewinnt 4,3 Prozent, während eine SERV-Absichtserklärung über 212,5 Millionen US-Dollar den Projektausbau flankiert.

- Aktie steigt um 4,3 Prozent
- SERV stellt Absicherung in Aussicht
- Emerging Growth Research senkt Abzinsungssatz
- Aktionärszahl mehr als verachtfacht
Die Aktie von First Phosphate legt am heutigen Handelstag um 4,3 Prozent zu und notiert bei 1,45 Euro. Das Papier knüpft damit an einen übergeordneten Aufwärtstrend an: Seit dem Jahresanfang verzeichnet der Titel einen Wertzuwachs von 106 Prozent.
Die jüngste Kursentwicklung folgt auf wesentliche Weichenstellungen bei der Strukturierung des Unternehmens. Im Zentrum der Entwicklung steht eine Unterstützungserklärung der Schweizerischen Exportrisikoversicherung SERV, die dem kanadischen Rohstoffunternehmen eine Absicherung für den weiteren Projektausbau in Aussicht stellt.
Schweizer Exportabsicherung für Vorhaben in Québec
Am Mittwoch gab First Phosphate bekannt, dass eine Absichtserklärung der Schweizer Exportkreditagentur über rund 212,5 Millionen US-Dollar vorliegt. Die geplante Bereitstellung bezieht sich auf den Erwerb von Schweizer Ausrüstungsgegenständen sowie auf damit verknüpfte Bauleistungen und Dienstleistungen.
Vorgesehen sind die Lieferungen für das Minenprojekt und die zugehörige Verarbeitungsanlage in Saguenay–Lac-Saint-Jean in der kanadischen Provinz Québec. Als Grundlage für eine mögliche Bestellerkredit-Garantie dient ein förderfähiges Schweizer Vertragsvolumen von angenommen 250 Millionen US-Dollar.
Die Veröffentlichung der Vereinbarung erfolgte im Rahmen behördlicher Einreichungen. Medienberichten zufolge beflügelte die Aussicht auf die Fremdkapitalabsicherung das Handelsgeschehen und stützte die Notierung des Unternehmens.
Geringere Risikoabschläge und breitere Basis
Die operativen Fortschritte spiegelten sich auch in externen Einschätzungen wider. Vor rund zwei Wochen passte das Analysehaus Emerging Growth Research sein Bewertungsmodell an und senkte den Abzinsungssatz in der Nettoinventarwert-Analyse um 100 Basispunkte.
Die Analysten bezogen diesen Schritt sowohl auf die Abbaustätte für magmatisches Phosphat als auch auf die geplante Phosphorsäureanlage. Als Begründung nannten sie die fortschreitende Risikominderung im Entwicklungsplan des Unternehmens.
Flankiert wird diese Entwicklung durch Beschlüsse in der Führungsstruktur. Auf der Hauptversammlung vor gut drei Wochen nahmen die Anteilseigner eine neue Richtlinie zur Vorankündigung von Vorstandswahlen an und sprachen allen fünf Nominierten das Vertrauen aus. Bei einer Beteiligung von mehr als einem Drittel der Stimmrechte passierten sämtliche Vorlagen das Gremium mit breiter Unterstützung.
Parallel dazu verzeichnete First Phosphate einen deutlichen Zuwachs im Aktionariat. Zum Stichtag der Versammlung zählte die Gesellschaft 12.501 eingetragene Anteilseigner, verglichen mit lediglich 1.301 im Vorjahr. Dieser Anstieg um mehr als das Achtfache unterstreicht das gestiegene Interesse an der Umsetzung des kanadischen Phosphatprojekts.
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