First Phosphate Aktie: Bégin-Lamarche im Fokus!
Nach mehreren Investorenauftritten bleiben Machbarkeitsstudien und Genehmigungen zentrale Voraussetzungen für First Phosphates geplante LFP-Produktion ab 2029 oder 2030.

- Aktie legte am Freitag zehn Prozent zu
- Keine konkrete Nachricht zum Kursanstieg
- LFP-Produktion ab 2029 oder 2030 angestrebt
- SERV-Unterstützung von bis zu 212,5 Millionen US-Dollar möglich
Mit einem deutlichen Kursplus von 10 Prozent ging die Aktie von First Phosphate am Freitag bei 1,33 Euro aus dem Handel. Für die plötzliche Kursbewegung lag zum Wochenabschluss keine konkrete Unternehmensnachricht vor.
Allerdings hatte sich das kanadische Explorationsunternehmen in den Vortagen auf mehreren internationalen Investorenveranstaltungen präsentiert, um seine Pläne für eine nordamerikanische Lieferkette für Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) vorzustellen.
Mehrere Konferenzauftritte im Wochenverlauf
Am Mittwoch präsentierte First Phosphate seine LFP-Batteriestrategie zunächst auf dem Global Markets Forum. Am selben Tag thematisierte das Management auf dem 20. International Investment Forum staatliche Finanzierungszusagen, geplante Abnahmevereinbarungen und den Zeitplan für die weitere Entwicklung.
Medienberichten zufolge stehen Schritte wie Machbarkeitsstudien, Genehmigungsverfahren und die Projektausführung noch an, bevor eine erste Produktion für den Zeitraum Ende 2029 oder Anfang 2030 angepeilt wird.
Am Donnerstag folgte ein weiterer Auftritt auf der Emerging Growth Virtual Equity Conference von Noble Capital Markets. Im Mittelpunkt stand dort das firmeneigene Projekt Bégin-Lamarche in der kanadischen Provinz Québec, das als Basis für die künftige Rohstoffversorgung innerhalb der nordamerikanischen Lieferkette dienen soll.
Projektfinanzierung und langfristiger Ausblick
Für die spätere Umsetzung der Pläne spielen auch internationale Finanzierungsinstrumente eine Rolle. Vor gut drei Wochen wurde eine Absichtserklärung über eine mögliche Projektfinanzierungsunterstützung von bis zu 212,5 Millionen US-Dollar durch die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV bekannt. Dabei handelt es sich um eine potenzielle Unterstützung und noch nicht um eine feste Finanzierungszusage.
Trotz der deutlichen Tagesbewegung spiegeln die Präsentationen vor allem bekannte Meilensteine wider. Die langfristige Realisierung der LFP-Lieferkette hängt nun maßgeblich davon ab, ob die anstehenden Machbarkeitsstudien und behördlichen Genehmigungen planmäßig erreicht werden, bevor die angestrebte Produktion gegen Ende des Jahrzehnts starten kann. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier an den Märkten bereits ein Plus von 89 Prozent.
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