Fluence Energy: 5,6 Milliarden Backlog auf Rekord

Trotz verfehlter Umsatzerwartungen steigt die Aktie von Fluence Energy dank neuer Großverträge mit Hyperscalern für KI-Rechenzentren deutlich.

Die Kernpunkte:
  • Aktie legt trotz Umsatzverfehlung zu
  • Neue Rahmenverträge mit Hyperscalern
  • Auftragsbestand erreicht Rekordniveau
  • Operativer Verlust deutlich reduziert

Umsatz verfehlt, Aktie schießt hoch – bei Fluence Energy klaffen Zahlen und Marktreaktion weit auseinander. Das Papier legte am Donnerstag um fast 23 Prozent auf 14,24 Euro zu. Der Grund für den Optimismus liegt nicht im vergangenen Quartal, sondern in der künftigen Rolle des Unternehmens im KI-Boom.

Der Quartalsumsatz lag mit 464,9 Millionen US-Dollar deutlich unter den Erwartungen von rund 628 Millionen Dollar. Engpässe in den Häfen verzögerten Auslieferungen im Wert von 80 Millionen Dollar. Diese Lieferungen erreichten ihre Ziele erst im April, womit die Verzögerung laut Management vorerst behoben ist.

Strategischer Vorstoß in den Rechenzentrums-Markt

Viel schwerer wog für Marktteilnehmer die Nachricht über neue Rahmenverträge mit zwei großen Hyperscalern. Diese Abkommen markieren den Einstieg in die direkte Energieversorgung großer Rechenzentren. Diese benötigen für ihre KI-Infrastruktur zunehmend eigene Speichersysteme, um die Netzstabilität zu gewährleisten.

Parallel dazu füllt sich das Auftragsbuch in Rekordtempo. Der Auftragseingang verdoppelte sich im laufenden Geschäftsjahr auf rund 2,0 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Auftragsbestand erreichte zum Ende des März-Quartals einen Höchstwert von 5,6 Milliarden Dollar.

Verluste sinken, Liquidität bleibt stabil

Die operativen Kennzahlen zeigen eine deutliche Verbesserung. Das bereinigte EBITDA lag bei minus 9,4 Millionen Dollar, nach einem Verlust von über 30 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Mit einer Liquidität von rund 900 Millionen Dollar sieht sich das Unternehmen für die anstehende Expansion gerüstet.

Der Vorstand bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr 2026. Der Jahresumsatz soll zwischen 3,2 Milliarden und 3,6 Milliarden Dollar liegen. Erste konkrete Bestellungen aus den neuen Hyperscale-Rahmenverträgen erwartet das Management bereits für das dritte Quartal.

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