Foot Locker: 400 Mall-Filialen bis 2026 geschlossen

Foot Locker schließt 400 Mall-Filialen und setzt auf lokale Power-Stores mit digitalen Erlebnissen.

Die Kernpunkte:
  • Verlagerung aus klassischen Einkaufszentren
  • Schließung von rund 400 Filialen
  • Fokus auf lokale Power-Stores
  • Stärkung von On, Hoka und New Balance

Foot Locker verlässt die klassischen Einkaufszentren. Bis Ende 2026 will der US-Einzelhändler 50 Prozent seiner Verkaufsflächen außerhalb großer Malls betreiben. Die Strategie trägt den Namen „Lace Up“. Das Ziel: näher an die Kunden in den Vororten rücken.

Kurswechsel weg von der Mall

Dafür schließt das Management rund 400 Filialen in schwächelnden Einkaufszentren. Parallel dazu entstehen neue „Power Stores“. Diese Formate bieten deutlich mehr Platz für lokale Produkte und Gemeinschaftsflächen. Kunden finden dort digitale Testbereiche und speziell auf die Region abgestimmte Sortimente. Der Fokus liegt auf dem Einkaufserlebnis vor Ort.

Einzelhändler stehen unter Druck. Viele Marken verkaufen ihre Schuhe mittlerweile direkt an Endkunden. Foot Locker reagiert mit spezialisierten Angeboten. Das Unternehmen will sich als unverzichtbarer Partner für die Markeninszenierung positionieren. Der Erfolg dieser Strategie gilt als Benchmark für den gesamten Fachhandel.

Neue Marken und digitale Erlebnisse

Die Partnerschaft mit Nike bleibt ein wichtiger Pfeiler. Gemeinsam rollen die Partner das „Home Court“-Konzept aus. Bis Ende 2026 sollen weltweit 100 dieser spezialisierten Basketball-Shops entstehen. Diese bieten Technik für 3D-Scans und digitale Leistungstests. So will der Händler die Kundenbindung im Sportsegment stärken.

Indes forciert der Konzern die Vielfalt in den Regalen. Marken wie On, Hoka und New Balance gewinnen an Bedeutung. Das Ziel: Der Anteil von Nicht-Nike-Produkten soll auf über 40 Prozent steigen. So will Foot Locker Klumpenrisiken mindern und neue Käufergruppen im Laufsegment erschließen.

Im Mai stehen die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 an. Marktbeobachter achten besonders auf die operative Marge. Diese soll bis zum Jahresende einen Wert zwischen 8,5 und 9 Prozent erreichen. Das wäre ein wichtiger Schritt zur finanziellen Erholung.

Neben der Profitabilität steht der Lagerbestand im Fokus. Der Konzern hat zuletzt alte Bestände aggressiv abverkauft. Die kommenden Zahlen zeigen, ob die neuen Ladenformate tatsächlich höhere Umsätze liefern. Ebenfalls entscheidend bleibt die globale Expansion des neuen Treueprogramms.

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