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Francotyp-Postalia hat viel vor

Ein Erfolg der neuen digitalen Produkte schafft die Voraussetzungen für ein dynamisches Wachstum von Francotyp-Postalia. Aber auch das Kerngeschäft des Berliner Frankiermaschinenherstellers dürfte sich weiter positiv entwickeln.

Er ist ein Macher und handelt stets mit Weitblick. Zudem übt er seinen Job mit einer großen Leidenschaft aus. Die Rede ist von Rüdiger Andreas Günther. Er ist seit Januar 2016 CEO und CFO von Francotyp-Postalia (FP). Schon mehrfach ist es ihm gelungen, traditionsreiche Unternehmen auf den Weg zu neuem Wachstum zu führen. Während seiner 13 Jahre bei der Claas KGaA, zunächst als Finanzvorstand und dann insbesondere in den acht Jahren als CEO, entwickelte sich Claas von einem kleineren mittelständischen Maschinenbauer zu Europas größtem Landmaschinenhersteller mit mehreren Milliarden Euro Umsatz und globaler Präsenz. Nach 2012 richtete Günther mit seinem Vorstandskollegen die Jenoptik AG zu einem heute führenden internationalen Hightech-Unternehmen mit beeindruckender Aktienkursentwicklung aus.

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Patricius de Gruyter (Chief Sales Officer) und Sven Meise (Chief Digital Officer) macht er Francotyp-Postalia, das 1923 gegründete Traditionsunternehmen, fit für ein starkes Wachstum mit ehrgeizigen Etappenzielen für 2020 und 2023.

Francotyp-Postalia mit starkem Jahresauftakt

Das erste Quartal 2018 gehörte nach Umsatz und Ergebnis zu den stärksten der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz erreichte währungsbereinigt 54,9 Millionen Euro (im Vorjahreszeitraum 55,5 Millionen Euro), das EBITDA stieg bereinigt um Währungseffekte und erste Aufwendungen für das Projekt JUMP um 5,3 Prozent auf 8,7 Millionen Euro. Der starke Euro schlug sich in den Zahlen des ersten Quartals 2018 nieder. Die negativen Wechselkurseffekte über alle Fremdwährungen summierten sich im ersten Quartal 2018 auf 2,0 Millionen Euro.

Vor Zinsen und Steuern erzielte Francotyp-Postalia einen Gewinn von 3,2 Millionen Euro – fast so viel wie im ersten Quartal 2017. Pro Aktie wurde ein Überschuss auf dem Vorjahresniveau von 0,14 Euro erzielt. Vorstands- und Finanzchef Günther will die EBITDA-Marge mittelfristig deutlich steigern, was dann auch den Gewinn pro Aktie nach oben treiben wird. 2020 soll Francotyp-Postalia eine EBITDA-Marge von 17 Prozent und einen Gewinn von circa 0,70 Euro pro Aktie erzielen. Und 2023 sollen die EBITDA-Marge 20 Prozent und der Gewinn pro Aktie mehr als einen Euro betragen. Aus der Sicht vieler Anleger sind diese Prognosen ambitioniert. Im Interview mit dem Börsenjournalisten Martin Münzenmayer erklärt Günther unter anderem, warum er davon überzeugt ist, dass die Umsatz- und Gewinnziele erreicht werden.

Hier geht es zum Interview: Francotyp-Postalia auf dem Digitalweg

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Vorstandsinterview: Francotyp-Postalia auf dem Digitalweg

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