Fraport erzielt dank Manila Rekordgewinn

Der Flughafenbetreiber Fraport blickt zuversichtlich in sein neue Geschäftsjahr und das kann er auch, denn trotz Terror-Angst konnte das Unternehmen im letzten Jahr einen Rekordergebnis einfahren.

Der MDAX-Konzern hat im vergangenen seine Jahresprognose erreicht und konnte seinen Gewinn um fast 36 % steigern. Der Umsatz lag allerdings mit 2,59 Mrd. Euro 0,5 % unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um Änderungen im Konsolidierungskreis und des Verkaufs der Air-Transport IT Services wäre der Umsatz allerdings um 46,2 Mio. Euro gestiegen. Gründe für den Umsatzanstieg auf bereinigter Basis waren insbesondere das anhaltende Wachstum der Konzern-Flughäfen in Lima (Peru), Varna und Burgas (Bulgarien), der Tochtergesellschaft Fraport USA sowie Grundstücksverkäufe.

Allerdings stand aufgrund einer Entschädigungszahlung für das vor Jahren geplatzte Terminalprojekt in der philippinischen Hauptstadt Manila unterm Strich ein Rekordgewinn von 375 Mio. Euro. Das operative Ergebnis stieg um 24,2 % auf einen neuen Höchstwert von 1,05 Mrd. Euro.

Ein Jahr voller Herausforderungen für Fraport

Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte erklärte zum Geschäftsverlauf: „Wir konnten in einem herausfordernden Jahr unser bisher höchstes Jahresergebnis erzielen. Der Verkauf von 10,5 % der Anteile am Flughafen St. Petersburg zeigt, dass wir internationale Betreiberprojekte auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich entwickeln können. Wir werden unsere Strategie, das internationale Geschäft breit aufzustellen, konsequent weiterverfolgen.“

Wachstum zwischen 2 bis 4 % in Frankfurt

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 rechnet Fraport in Frankfurt mit einem Verkehrswachstum zwischen 2 und 4 %. Beim Umsatz wird ein deutlicher Anstieg auf bis zu rund 2,9 Mrd. Euro erwartet, der sich auf die erwartete positive Verkehrsentwicklung in Frankfurt und an den internationalen Beteiligungsflughäfen stützt. Des Weiteren wird auch die geplante Konsolidierung der Griechenland-Aktivitäten zu dem deutlichen Umsatzanstieg beitragen. Die Prognose für das operative Ergebnis liegt bei rund 980 bis rund 1.020 Mio. Euro, für das Ebit zwischen 610 und 650 Mio. Euro. Das Konzern-Ergebnis wird zwischen 310 und 350 Mio. Euro erwartet.

„Wir blicken optimistisch auf das laufende Jahr und rechnen am Frankfurter Flughafen mit Wachstum sowohl im Low-Cost-Segment als auch im klassischen Hub-Verkehr. Parallel entwickeln wir unser internationales Geschäft gezielt weiter. Mit Übernahme der 14 griechischen Flughäfen werden wir weiteres Wachstumspotenzial erschließen“, so Dr. Stefan Schulte.

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