Freeman Gold Aktie: Ungewohnte Stolpersteine!
Freeman Gold treibt sein Goldprojekt in Idaho voran, während die Aktie an der Börse deutlich nachgibt. Die finale Machbarkeitsstudie steht kurz vor der Veröffentlichung.

- Aktienkurs verliert deutlich an der Börse
- Machbarkeitsstudie für Lemhi-Projekt steht bevor
- Ressourcenbasis von 1,22 Millionen Unzen Gold
- Metallurgische Tests zeigen hohe Gewinnungsrate
Freeman Gold treibt die Entwicklung seines Lemhi-Goldprojekts in Idaho voran. Während der Aktienkurs zuletzt deutlich nachgab, rückt die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie immer näher. Diese technische Bewertung wird darüber entscheiden, wie wirtschaftlich das Vorkommen tatsächlich erschlossen werden kann.
Meilenstein Machbarkeitsstudie
Die Weichen für die anstehende Machbarkeitsstudie (Feasibility Study) wurden bereits im Oktober 2025 mit dem Abschluss des notwendigen Bohrprogramms gestellt. Marktbeobachter erwarten die Ergebnisse zeitnah, da sie als fundamentale Grundlage für die technische und finanzielle Beurteilung des Projekts gelten. Parallel dazu hat das Unternehmen GSI Environmental beauftragt, um das Genehmigungsverfahren für Lemhi zu beschleunigen und den Weg in Richtung einer möglichen Produktion zu ebnen.
Ressourcenbasis und Metallurgie
Bereits im Februar 2026 lieferte ein Update der Ressourcenschätzung neue Daten für das Projekt. Das Lemhi-Vorkommen umfasst demnach 1,22 Millionen Unzen Gold in der Kategorie „Measured and Indicated“ bei einem Gehalt von 0,79 Gramm pro Tonne.
Ein wesentlicher Faktor für die potenzielle Rentabilität ist die Effizienz der Goldgewinnung. Metallurgische Tests zeigten zuletzt eine Gewinnungsrate von über 95 Prozent. Das Management wertet dies als Bestätigung für ein technisch unkompliziertes und risikoarmes Verarbeitungsverfahren, was die wirtschaftliche Attraktivität des Standorts unterstreichen könnte.
Marktreaktion und Ausblick
Trotz der operativen Fortschritte steht die Aktie an der Börse unter Druck. Heute verlor das Papier rund 8,5 Prozent und notiert aktuell bei 0,19 Euro. Damit setzt sich die Schwächephase der vergangenen 30 Tage fort, in denen der Titel gut 15 Prozent an Wert einbüßte.
Anleger richten ihr Augenmerk nun vollständig auf die finale Machbarkeitsstudie. Diese wird zeigen, ob die hohen Gewinnungsraten und die erweiterte Ressourcenbasis ausreichen, um das Lemhi-Projekt in einem volatilen Marktumfeld für Edelmetalle erfolgreich zu positionieren.
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