Freeport-McMoRan Aktie: 250 Millionen Pfund aus Bagdad-Ausbau
Freeport-McMoRan plant massive Kapazitätserweiterungen in Arizona und profitiert von hohen Kupferpreisen. Der Konzern widerspricht zudem Berichten über Verzögerungen in Indonesien.

- Machbarkeitsstudien in Arizona laufen
- Kapazitätsverdopplung in Bagdad geplant
- Grasberg-Zeitplan wird verteidigt
- Gewinn von 881 Millionen Dollar erzielt
Freeport-McMoRan profitiert von der globalen Kupfer-Rallye und treibt seine US-Projekte massiv voran. Während die Produktion in Arizona und Peru anzieht, sorgt ein Streit um den Zeitplan der indonesischen Grasberg-Mine für Gesprächsstoff.
Fokus auf Arizona und Peru
In den USA setzt der Bergbaukonzern verstärkt auf Expansion. Im Safford-Lone-Star-Distrikt in Arizona laufen derzeit Machbarkeitsstudien, die bis 2026 abgeschlossen sein sollen. Ziel ist es, die dortigen Sulfid-Vorkommen großflächig zu erschließen.
Parallel dazu prüft das Unternehmen einen Ausbau am Standort Bagdad. Technische Bewertungen deuten darauf hin, dass sich die Kapazität dort mehr als verdoppeln ließe. Dies könnte die jährliche Kupferproduktion um bis zu 250 Millionen Pfund steigern.
Die Standorte Morenci und Cerro Verde lieferten zuletzt bereits höhere Erträge. Das Marktumfeld stützt diesen Kurs: Kupferpreise von durchschnittlich 5,80 Dollar pro Pfund im laufenden Jahr treiben die Margen. Die Aktie notiert aktuell bei 55,06 Euro, was einem Plus von rund 24 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
Widerspruch bei Grasberg-Zeitplan
Indes bleibt die Grasberg-Mine in Indonesien ein zentraler Punkt für die langfristige Planung. Nach einem Schlammstrom im September 2025 läuft der Betrieb dort derzeit mit etwa halber Kapazität. Freeport-McMoRan widerspricht Berichten über weitere Verzögerungen und hält am Ziel einer vollen Produktion bis Ende 2027 fest.
Im ersten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen einen Nettogewinn von 881 Millionen Dollar. Das entspricht 0,61 Dollar je Aktie. Aktionäre erhielten im Mai eine Dividende von 0,075 Dollar.
CEO Kathleen Quirk wird die operative Strategie in Kürze auf einer Branchenkonferenz der Bank of America detaillieren. Im Fokus stehen dabei vor allem die technischen Fortschritte bei der geplanten Kapazitätsverdopplung in Arizona.
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