Fresenius: Aktie mit Chance auf Stabilisierung

Die vergangenen Tage waren für die Fresenius-Aktie alles andere als angenehm. Denn nach durchwachsenden Quartalszahlen war der Gesundheitskonzern deutlicher unter Druck geraten.

Hinzu kam ein medienwirksamer Streit mit amerikanischen Vollzugsbehörden, die nach Auskunft von Fresenius unerlaubt Arzneien der Tochter Fresenius Kabi für Hinrichtungen nutzen wollen. Das alles gab keine gute Presse und der Wert schmierte deutlich in Richtung 64 Euro ab.

Fresenius bleibt riskant

In den vergangenen Tagen zeigte sich im Bereich zwischen 64 und 66 Euro mit einer deutlichen Schwankungsbreite dann doch aber eine gewisse Stabilisierung. Was auch damit zu tun haben dürfte, dass grundsätzlich die Geschäftsaussichten für den Konzern gut bleiben. Allerdings kann auf diesem aktuellen Niveau noch keine Entwarnung gegeben werden. Denn durch den vorhergehenden Kursverlust hatte sich die Charttechnik deutlich verschlechtert und die Aktie hatte wichtige Unterstützungen durch die gleitenden Durchschnitte nach unten hin durchschlagen.

Worauf Investoren achten sollten

Immerhin: Wenn es dem Wert gelingt, auf dem jetzigen Niveau tatsächlich eine Bodenbildung zu erreichen, könnten sich bald auch wieder Käufer finden. Wobei der erste Test im Bereich von derzeit 67 Euro liegen würde. Auf diesem Niveau verläuft derzeit die 100-Tage-Linie. Auch bei den Analysten überwiegen noch die positiven Kommentare. So hat gerade die britische Investmentbank Barclays ihre „Overweight“-Einstufung mit einem Kursziel bei 80 Euro bestätigt.

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