Fresenius Medical Care sorgt sich um US-Geschäft

Der Dialyse-Konzern Fresenius Medical Care schaut mit Sorgen auf die Entwicklung im amerikanischen Markt. Dabei spielt ausnahmsweise mal nicht der designierte US-Präsident Donald Trump eine Rolle. Vielmehr gibt es Anlass zur Sorge aufgrund einer neuen Verordnung, die noch durch die Obama-Administration auf den Weg gebracht wurde.

Aller Voraussicht nach wird Ende der Woche eine neue Verordnung in Kraft treten, die nach Einschätzung von Fresenius Medical Care (FC) das Ende der Beitragsunterstützung zur Krankenversicherung für bestimmte Gruppen von Dialyse-Patienten bedeuten könnte. Nach Auskunft des Unternehmens könnten davon zwischen 700 und 2.000 Patienten von FMC betroffen sein. Dies würde auch für den DAX-Konzern finanzielle Nachteile bringen.

Deshalb hat FMC zusammen mit anderen Dialyse-Anbietern und Patientenvertretungen bereits Klage gegen die neue Verordnung eingereicht. Allerdings ist noch unklar, ob man damit das Inkrafttreten verhindern kann.

[Aktualisierung 09:13] Die Börse regagiert auf die neuen Meldungen sehr harsch. Nach einem eher freundlichen Auftakt im vorbörslichen Handel eröffnete die FMC-Aktie im regulären Handel mit einem deutlichen Minus von 4,5%.

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