Frisches Geld für die Krebsforschung

AstraZeneca besorgte sich an der Börse neues Geld für eine Krebsforschungskooperation mit Daiichi Sankyo.

Mit einer Kapitalerhöhung hat sich AstraZeneca an der Börse neues Geld verschafft. 44,4 Millionen Aktien erlösten dabei 2,69 Milliarden Pfund (3,14 Milliarden Euro). Der Stückpreis lag bei 60,50 Pfund.

Kooperation und Rückzahlung

Das Geld benötigen die Briten, weil sie mit dem japanischen Arzneimittelhersteller Daiichi Sankyo eine Kooperation eingegangen sind. Es geht um die Weiterentwicklung und den Verkauf  des Krebsmedikaments Trastuzumab Deruxtecan zur Behandlung bestimmter Brust- und Magenkrebsarten. Einen weiteren Teil des Geldes will AstraZeneca in die Rückzahlung einer Anleihe stecken.

Gute Gewinne in Aussicht

Durch die Kapitalerhöhung wird aus Unternehmenskreise keine Belastung beim Gewinn je Aktie im laufenden Jahr erwartet. Ab 2020 rechnet man mit einem leicht positiven Beitrag und ab 2023 dann mit deutlichen Gewinnen. Am frühen Freitag legten in Tokio die Aktien von Daiichi Sankyo um 16 % zu.

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