FS KKR Capital Aktie: 51 Prozent Minus über zwölf Monate
FS KKR Capital lockt mit 17 Prozent Dividendenrendite, doch Kursverfall und Klagen belasten die Aktie massiv.

- Aktie verliert seit Jahresbeginn 28 Prozent
- Sammelklage wegen irreführender Aussagen
- Dividende wurde zuletzt gekürzt
- Nettoinventarwert im Februar eingebrochen
Eine Dividendenrendite von rund 17 Prozent klingt verlockend. Bei FS KKR Capital steckt dahinter jedoch eine Geschichte, die Anleger genau kennen sollten.
Der US-amerikanische Business Development Company hat am 18. Mai nach Börsenschluss aktualisierte Investorenpräsentationen veröffentlicht und diese per 8-K-Meldung bei der SEC eingereicht. Inhaltlich neu ist wenig — die Materialien geben einen aktuellen Überblick über das Portfolio und die strategische Positionierung. Eine Verpflichtung zur künftigen Aktualisierung besteht nicht.
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Kurs im freien Fall
Der Blick auf die Kursentwicklung ist ernüchternd. Die Aktie notiert aktuell bei 9,21 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 28 Prozent verloren. Auf Zwölfmonatssicht beträgt das Minus sogar gut 51 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 19,38 Euro ist die Aktie mehr als halbiert.
Den Ausgangspunkt dieser Talfahrt markiert ein Ereignis vom Februar 2026. Das Unternehmen meldete damals einen Rückgang des Nettoinventarwerts auf 20,89 Dollar je Aktie — ein Minus von fünf Prozent. Gleichzeitig schrumpfte der Gesamtwert des Investmentportfolios deutlich. Der Kurs brach an einem einzigen Handelstag um mehr als 15 Prozent ein.
Klage und Dividendenkürzung
Kein Wunder, dass Anwaltskanzleien aufmerksam wurden. Die Rosen Law Firm und die Schall Law Firm haben Anleger auf eine laufende Sammelklage hingewiesen. Im Kern geht es um den Zeitraum zwischen Mai 2024 und Februar 2026. Die Vorwürfe: Das Unternehmen soll irreführende Aussagen zur Effizienz seiner Portfolioumstrukturierung, zur Bewertung seiner Beteiligungen und zur Nachhaltigkeit seiner Dividendenstrategie gemacht haben. Betroffene Aktionäre können sich bis zum 6. Juli 2026 als Hauptkläger bewerben.
Die Dividende selbst sendet ebenfalls ein gemischtes Signal. Die jüngste Quartalszahlung lag bei 0,42 Dollar je Aktie — nach 0,48 Dollar im März 2026. Auf Jahresbasis ergibt sich daraus eine Ausschüttung von 1,89 Dollar, was die hohe Rendite erklärt. Der nächste Ex-Dividende-Tag ist der 17. Juni 2026, die Zahlung folgt am 2. Juli.
Die sinkende Ausschüttung ist ein Signal, das Einkommensinvestoren nicht ignorieren können. Wer allein wegen der Rendite einsteigt, wettet darauf, dass die Kürzungen hier enden — und dass die laufenden Rechtsstreitigkeiten das Unternehmen nicht weiter belasten.
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