Fujikura Aktie: 51 Prozent Gewinnsprung für 2027
Trotz Kursrückgang steigen die Erwartungen für Fujikura deutlich. Analysten sehen dank KI-Boom Umsatz- und Gewinnsprung voraus.

- Analysten erhöhen Umsatz- und Gewinnprognosen
- KI-Infrastruktur treibt Nachfrage nach Glasfaser
- Kursziel im Schnitt um 20 Prozent angehoben
- Management hebt eigene Gewinnprognose an
Fujikura lieferte solide Jahreszahlen, die Börse reagiert verhalten. Der Kurs gab am Montag um 0,95 Prozent auf 32,68 Euro nach. Doch der Blick geht nach vorn: Analysten haben ihre Erwartungen für den japanischen Technologiekonzern deutlich angehoben.
Die Aktie notiert damit 28 Prozent höher als vor einem Monat. Ein Zeichen dafür, dass Anleger auf eine positive Entwicklung setzen – trotz des heutigen Rücksetzers.
Höhere Prognosen nach starkem Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2027 rechnen Analysten nun mit einem Umsatz von 1,49 Billionen Yen. Das wäre ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zu den vergangenen zwölf Monaten. Noch deutlicher fällt die Prognose beim Gewinn je Aktie aus: 144 Yen erwartet der Markt – ein Sprung von 51 Prozent.
Zuvor lagen die Schätzungen bei 1,34 Billionen Yen Umsatz und 119 Yen je Aktie. Die neuen Zahlen zeigen: Fujikura überzeugt die Analysten.
Auch die Kursziele steigen. Der durchschnittliche liegt nun bei 6.977 Yen, ein Plus von 20 Prozent. Die Spanne reicht von 3.500 Yen bis 9.300 Yen – ein Hinweis auf unterschiedliche Einschätzungen zur weiteren Entwicklung.
Wachstumstreiber Künstliche Intelligenz
Fujikura profitiert von massiven Investitionen in Glasfasernetze und Rechenzentren. Der Bedarf an schnellen Datenverbindungen wächst rasant, vor allem durch den Ausbau von KI-Infrastruktur. Das Unternehmen liefert Komponenten für diese Netze – von optischen Kabeln bis zu Verbindungstechnik für Rechenzentren.
Das Management hob die Gewinnprognose für das bis März 2027 laufende Geschäftsjahr auf 310 Milliarden Yen an. Grund seien Projektaufträge von Hyperscalern im Kommunikationsgeschäft. Hinzu kommen Preiserhöhungen und die Überwindung von Engpässen bei Wasserstoffkomponenten.
Fujikura positioniert sich als globaler Anbieter von Verbindungstechnik – über die klassische Kabelproduktion hinaus. Die Schwerpunkte liegen auf Japan, Nordamerika, China und anderen Teilen Asiens.
Ein klarer Ausblick: Die Nachfrage nach schneller Netzwerktechnik dürfte anhalten. Fujikura sitzt mit seinen Produkten mittendrin. Ob die ambitionierten Gewinnziele halten, zeigen die kommenden Quartalszahlen.
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