Fujikura Aktie: Gewinnziel auf 310 Milliarden Yen
Der japanische Kabelspezialist Fujikura profitiert vom KI-Hype und hebt die Gewinnprognose für 2027 deutlich an.

- Preiserhöhungen für Premium-Produkte
- Operatives Gewinnziel massiv gesteigert
- Investitionsplan bis 2029 vorgestellt
- Aktienkurs legte zuletzt deutlich zu
Fujikura profitiert massiv vom Ausbau der Künstlichen Intelligenz. Der japanische Kabelspezialist hebt die Preise für Rechenzentrum-Komponenten an. Fast alle großen US-Hyperscaler stehen auf der Kundenliste.
Volle Auftragsbücher bei Glasfasern
KI-Dienste verschlingen Unmengen an Daten — und benötigen dafür deutlich mehr Glasfaserkabel als klassische Cloud-Lösungen. Fujikura nutzt diese Marktposition nun konsequent aus. Die hohe Nachfrage führt zu knappen Kapazitäten.
Das Management erhöht deshalb die Preise für Premium-Produkte. CEO Naoki Okada rechnet damit, die bisherigen Finanzziele für das laufende Quartal zu übertreffen. Besonders das Geschäft mit optischen Komponenten floriert.
Gewinnziele drastisch angehoben
Fujikura schraubte die Prognose für den operativen Gewinn im Geschäftsjahr 2027 drastisch nach oben. Das neue Ziel liegt bei 310 Milliarden Yen. Zuvor rechnete der Vorstand mit 211 Milliarden Yen.
Dazu plant der Konzern massive Investitionen in sein Wachstum. Für den Zeitraum bis 2029 sollen 620 Milliarden Yen aus dem operativen Cashflow fließen. Ein Teil davon ist für die Aktionäre vorgesehen.
Hohe Volatilität trifft auf KI-Fantasie
An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus wider. Die Aktie stieg innerhalb der letzten 30 Tage um knapp 12 Prozent auf 26,59 Euro. Damit erreicht das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund 45 Milliarden Euro.
Anleger müssen jedoch mit Preisschwankungen kalkulieren. Die annualisierte Volatilität liegt bei hohen 129 Prozent. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit 44,2 Punkten derweil eine neutrale Lage.
Am Ergebnis für das erste Quartal, das Fujikura im August 2026 vorlegt, lässt sich der Erfolg der neuen Preisstrategie direkt ablesen.
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